Auf der Anlage von Uwe Lukas, Vorsitzender des Ersten Deutschen Hufbeschlagschmiede Verbandes (EDHV), trafen sich rund 40 renommierte Hufbeschlagschmiede aus ganz Deutschland zu einer ersten Prüferschulung.
Im Anschluss daran erfolgte die erste Prüfung, die 15 Betriebe erfolgreich bestanden haben und die künftig das FN-Gütesiegel führen dürfen.
Das neue FN-Kennzeichnungssystem soll den Kunden, in erster Linie Pferdebesitzern, Auskunft darüber geben, dass der gekennzeichnete Betrieb über bestimmte Qualitätsstandards verfügt. Im Gegenzug dient das FN-Prüfsiegel den Betrieben zur Kundenwerbung.
Eine Prüfkommission, bestehend aus Mitgliedern von FN, EDHV oder der Fachgruppe Hufbeschlag des Bundesverband Metall, stellt fest, ob die betrieblichen Anforderungen laut APO eingehalten werden: die Werkstatt-Ausstattung der stationären oder mobilen Schmieden, Arbeit und Qualität, Ausstattung der Mitarbeiter und Büroorganisation. Die FN-Kennzeichnung gilt zunächst für drei Jahre.
Innerhalb dieser Zeit sollte der Betriebsinhaber entsprechende Fortbildungsangebote nutzen, um das Prüfsiegel danach um weitere drei Jahre verlängern zu können (20 Stunden à 60 Minuten). Voraussetzung für die Kennzeichnung ist, dass der Betriebsinhaber die staatliche Hufbeschlagprüfung der Bundesrepublik Deutschland besitzt. Weitere Kennzeichnungstermine sind bereits festgelegt. So findet die nächste Kennzeichnung Ende Mai in Feldkirchen statt.
Informationen und Anträge: Deutschen Reiterlichen Vereinigung Martin Otto, Telefon 02581/6362-211,
Interessierte Hufbeschlagsschmiede können sich in Sachen Kennzeichnung wenden an: Bundesverband Metall, Fachgruppe Hufbeschlag motto@fndokr.de Ruhrallee 12, 45138 Essen, E-Mail info@metallhandwerk.de
Quelle: Warendorf (fn-press)
Selbstverständlich steht Ihnen auch unsere Geschäftsstelle für Rückfragen zur Verfügung!
|