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Startseite Aktuelles 2012 News & Archiv 2011
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Die Schweiz, ein unübertroffener Gastgeber |
Mit der bekannten Schweizer Präzision richtete die Schweizer Metallunion unter der Leitung von Herrn Siegfried Dauner am 14. Und 15. Oktober 2011 das EFFA Educational Event in Aarberg aus. Unter dem Motto „Schau was du tust“ begann am Donnerstagabend, für die aus 5 Nationen angereisten Teilnehmer eine außergewöhnlich gut organisierte Veranstaltung. Der Freitag war ganz der praktischen und theoretischen Ausbildung von Auszubildenden und Lehrmeistern vorbehalten. Dann am Samstagmorgen, 7.00 Uhr, wurde es spannend. Der Vergleichswettkampf, der mit einer theoretischen Prüfung begann, bildete den Anfang einer 4-stündigen Herausforderung für die Teilnehmer. Das Schmieden eines Schweizer-Wandgängerhufeisens, der Beschlag eines Hufes mit Fabrikhufeisen, und das Herstellen eines Hufeisens „ Adlerauge“, brachten viele Teilnehmer an die Grenzen ihrer Fähigkeiten. Nach dieser Anstrengung stand für den Samstagnachmittag eine Outdoor Veranstaltung auf dem Programm, die allen viel Freude bereitete. Das gemeinsame Abendessen mit Ranglistenbekanntgabe und einem „Postkarten“ Sonnenuntergang in den Schweizer Bergen, bildeten für alle Teilnehmer einen unvergessenen Eindruck.
Durch die großzügige Übernahme der Einschreibungsgebühren durch den EDHV und die Stiftung von Sweatshirts konnten die deutschen Teilnehmer, einen für Deutschland und den EDHV repräsentativen Eindruck hinterlassen.
Noch einmal besten Dank an die SMU für diese besondere Veranstaltung.
Ihr Schmiedeteam Rickus
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Tag der offenen Tür |
EDHV-Mannschaften beim 32. Internationalen Hufbeschlagschmiedewettbewerb in England
In den Geschäftsräumen des EDHV, sowie in der neueingerichteten Hufschmiede fand zum ersten Mal ein Tag der offenen Tür des EDHV statt. Den Besuchern wurde ein buntes Programm gezeigt. Praktische und theoretische Vorführungen am Amboss sowie am Pferd wurden gezeigt. Desweiteren gab es Vorträge zum Thema Physiotherapie am Pferd von Katrin Berghoff. Allgemeine Tipps zur Pferdefütterung bei Stoffwechselerkrankungen gab es von Referentin K. Möllerherm (Lexa Futtermittel). Gustav Optenplatz hielt einen Vortrag über Anatomie und Bewegungsablauf eines Pferdes. Für die Kinder war der Tabaluga Drachen zu Gast. Dieser verteilte an die Kleinen Süßigkeiten. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Im Namen des EDHV ein ganz besonderer Dank an alle ehrenamtlichen Helfer - die ich im Einzelnen nicht alle aufzählen möchte oder kann, um keinen zu vergessen. Sie haben es ermöglicht, den Tag der offenen Tür des EDHV zu einem unvergesslichen Tag werden zu lassen. Beendet wurde der Tag mit einem Ausflug zum nahegelegenen Ammersee, wo noch eine 3-stündige Raddampferfahrt auf dem Programm stand. Vielen Dank an Euch alle.
P. Hellmeier
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EDHV Fortbildungsveranstaltung in Landsberied |
EDHV Fortbildungsveranstaltung in Landsberied bei München
Am 01. Oktober 2011 fand in den Geschäftsräumen des EDHV in Landsberied bei München eine EDHV Fortbildung mit internationalen Gästen aus Österreich, Frankreich und sogar einer Delegation mit zehn Hufschmieden aus Polen statt. Unter den Klängen der Amboss-Polka –live vorgetragen von M. Gann – wurden pünktlich um 9:30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein vom EDHV Vorstand sowie vom Bürgermeister von Landsberied die 70 Teilnehmer begrüßt. Das erste Referat hielt Loic Entwistle zum Thema „Asymmetrische Hufe“. Ein sehr umfangreiches Referat mit tollen Bildern und den vielfältigen Möglichkeiten für den Beschlag bei asymmetrischen Hufen wurde den Teilnehmern übermittelt. Als zweites referierte sein französischer Kollege Antoine Corona, Thema „ Manipulation des Aluminium-Hufeisens (ACR), Vor- und Nachteile“. Er erläuterte besonders die unzähligen Möglichkeiten und Varianten des (ACR) Hufeisens für den Beschlag von Freizeit über Sportpferdebeschlag Dressur, Springen, Distanz bis hin zum orthopädischen Einsatz. Nach einer Kaffeepause hielt Herr Dr. Thomas Heinz einen Vortrag über Chiropraktik (IVCA) am Pferd. Den Teilnehmern wurde auch ganz besonders der Unterschied zwischen Chiropraktik, Osteopathie und Physiotherapie am Pferd erklärt: wer was macht und die unterschiedlichen Methoden. Dieser Vortrag wurde ganz besonders unter den Teilnehmern diskutiert. „Katastrophen am Huf“ hieß das nächste Referat, das vom 1. Vorsitzenden des EDHV, P. Hellmeier, vorgetragen wurde. Das Referat war unterteilt in angeborene, durch Selbstverletzung und durch den Menschen verursachte „Katastrophen am Huf“. Den Teilnehmern wurden stark in Mitleidenschaft gezogene -durch den Menschen verursachte- Hufe gezeigt. Dies zeigt doch wie wichtig Aufklärungsarbeit, sowie Weiterbildung für jeden Tierhalter, Hufschmied usw. ist. Nach der Mittagspause war der praktische Teil an der Reihe. Zuerst erläuterte Hufschmied Gustav Optenplatz „was man am Huf alles Lesen kann“ – ein wichtiger Aspekt vor jeder Hufbearbeitung. Hufbeschlag nach Röntgenbild wurde dann von Loic Entwistle an den Vordergliedmaßen bei zwei Pferden gezeigt. Die Hintergliedmaßen wurden von Antoine Corona mit ACR Aluminium-Hufeisen beschlagen. Um 17 Uhr endete eine sehr informative Veranstaltung bei der besonders die familiäre Atmosphäre auffiel. Anschließend ging es mit dem Bustransfer zum Oktoberfest zum Feiern, wo eifrig über das Thema Hufbeschlag weiterdiskutiert wurde. Ein ganz besonderer Dank an die zahlreichen Aussteller, Strohm, Neuper, Atcom, ACR und der Firma Kerckhaert für die besondere Unterstützung dieser Veranstaltung.
P. Hellmeier, EDHV
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EDHV und Schwaiganger zu Gast |
EDHV-Mannschaften beim 32. Internationalen Hufbeschlagschmiedewettbewerb in England
Gut vorbereitet durch das, dank des finanziellen Engagements des EDHV`s ermöglichten, Trainingsschmiedens mit Alexander Sharman und Nigel Fennel, sowie weiteren Trainingseinheiten bei Martin Haußer und in der Lehrschmiede Gießen, begaben sich die EDHV-Mannschaftsmitglieder auf die Reise über den Kanal, um vom 30.9. bis 01.10.11 an dem 32. Internationalen Hufbeschlagschmiedewettbewerb im Stoneleigh Park/England teilzunehmen. Nach langer Anfahrt am Donnerstag konnten wir uns am Freitag zusammen mit den Teilnehmern aus anderen Ländern beim „warm-up“ auf den Wettbewerb einstimmen.
Hierbei ging es sehr freundschaftlich und kollegial zu. Länderübergreifend wurden gegenseitig Tipps und Anregungen ausgetauscht. Abends nach der Teammanagerbesprechung trafen sich die Mitglieder der beiden deutschen Mannschaften um die Umgebung zu erkunden und den Abend beim gemeinsamen Essen in Lemington ausklingen zu lassen. Am Samstagmorgen um 8.00 Uhr begann der Wettbewerb mit dem Beschlag der zugelosten Englischen Jagdpferde. Hierbei musste jeder Teilnehmer in 90 Minuten einen Huf beschlagen und ein vorgegebenes Mustereisen schmieden.
In der 1. Runde schmiedeten Matthias Rahmann und Bernd Schottmann in der 2. Runde Ottmar Schuch und Hans Stegmaier zusammen. Am Nachmittag fand dann der Mannschaftswettbewerb am Gasofen statt. Hierbei mussten in 90 Minuten alle 4 Mannschaftsmitglieder ihre Mustereisen geschmiedet haben. Jeweils 2 Männer durften zusammenarbeiten. Für die Lehrlinge war es an diesem Tag sehr interessant an der kleinen Fortbildung teilzunehmen, die im Zelt vor der Schmiede von erfahrenen Hufschmieden durchgeführt wurde. Den ganzen Tag über fand begleitend eine kleine Verkaufsmesse für Hufbeschlagartikel statt. Beim abendlichen leckeren Spanferkelgrillen wurden sämtliche Sprachbarrieren überwunden und es fand ein reger Erfahrungsaustausch statt.
Am Sonntag begann die Prüfung dann um 8.00 Uhr. Wiederum bekam jede Mannschaft ein Pferd zugelost. Diesmal jedoch ein Polo Pferd. Vorgegeben waren 90 Minuten für den Beschlag und 1 Mustereisen pro Hufschmied. Es wurde wieder in Zweiergruppen zusammengearbeitet. Der Sonntag stand nun auch im Zeichen der Auszubildenden. Von 9.00 bis 12.00 Uhr konnten sie sich warm schmieden. Um 13.00 Uhr begann die Einzelprüfung bei der jeder Teilnehmer innerhalb 90 Minuten 2 Hufeisen nach Zeichnung anzufertigen hatte.
Die 2. Prüfung begann um 15.30 Uhr und bestand darin als Mannschaft innerhalb 90 Minuten 4 Mustereisen zu schmieden. Es durften jedoch immer nur 2 Hufschmiede-Auszubildende gleichzeitig arbeiten. Am Abend fand das traditionelle Gala-Dinner mit Siegerehrung statt. Das Erwachsenen Team belegte in der Gesamtwertung den
11. Platz, das Auszubildenden Team, mit Alexander Freiling, Andreas Gutekunst, Michael Sachs, Tim Schwertle und Florian Wrede, kam auf den 5. Platz. Wie jedes Jahr wurde nach der Bekanntgabe der einzelnen Prüfungsgewinner und der Mannschaftsplatzierungen eine Tombola zu Gunsten eines guten Zweckes durchgeführt. Jede Nation stellte ein Geschenk für die Versteigerung zur Verfügung. Das diesjährige Gastgeschenk der deutschen Mannschaften war ein selbstgefertigtes Hufmesser mit Hirschhorngriff und einer aus 320 Lagen bestehenden Damastklinge. Dieses Unikat löste große Begeisterung und Anerkennung unter den Hufbeschlagschmieden aller Länder aus. Angefertigt wurde es von dem Hufbeschlagauszubildenden Andreas Gutekunst in eigener Regie von der Idee bis zur Ausführung.
Fazit: Sinn des Ausfluges nach England ist nicht nur der Wettkampfgedanke sondern auch das Länderübergreifende voneinander lernen. Vor allem die Auszubildenden sind von der Möglichkeit des praktischen Lernens vor Ort begeistert. Der Mannschaftsgeist innerhalb der deutschen Teams war sehr gut. Es herrschte ein kollegialer freundschaftlicher Umgang miteinander. Diese Erfahrungen die wir alle mitnehmen konnten, kommen uns bei unserer täglichen Arbeit zu Gute. Einen Dank der Teilnehmer für die Unterstützung durch den EDHV.
Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder mit 2 motivierten Mannschaften teilnehmen zu können. Kollegen die Lust verspüren ihre praktischen Schmiedefähigkeiten weiter zu festigen sind herzlich dazu eingeladen, bei den EDHV-Schmiedetreffen teilzunehmen. Dies geschieht in einem offenen miteinander. Die Informationen und Termine dazu werden rechtzeitig auf der EDV-Webseite bekannt gegeben.
M. Haußer
Fotos ansehen [1.118 KB]
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EDHV und Schwaiganger zu Gast |
Am 21.09.2011 waren der EDHV und das Landgestüt Schwaiganger mit ihrem aktuellen Lehrgang der Hufbeschlag-Lehrschmiede zu Gast bei Hufbeschlagartikelhändler Neuper in München. Es ist bereits Tradition, dass das traditionsreiche Familienunternehmen das Landgestüt Schwaiganger mit ihrem aktuellen Lehrgang der Lehrschmiede in die Geschäftsräume einlädt. In diesem Jahr ein besonderes Novum für den EDHV, war die auf Anregung des Junior Chefs Hans Neuper erhaltene Einladung, um den angehenden Hufschmieden den Verband bzw. die Verbandsarbeit vorzustellen. Der 1. Vorsitzende des EDHV, Paul Hellmeier, gab den anwesenden Personen in einer PowerPoint Präsentation einen umfangreichen Einblick in die Verbandsarbeit und die Ziele des EDHV. Nach einer Kaffeepause, gab es einen weiteren Vortrag von P. Hellmeier über den Beschlag von Trabrennpferden mit dem Thema: „Vom Fohlen zum Top-Athleten“. Mit Bewunderung und Erstaunen folgten die Teilnehmer den vielfältigen Beschlagvarianten von Trabrennpferden. Zum Abschluss wurde noch ein kleiner Film über den Trabrennsport gezeigt. Im Namen des EDHV ein besonderer Dank an die Familie Neuper mit ihrem Team für die gut organisierte Veranstaltung.
P. Hellmeier, EDHV
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Gäste aus Polen |
Als wir mit unserer Idee Hartmut Sell kontaktierten, meinte er, dass maximal 5 Hufschmiede zu so einer Veranstaltung kommen würden. Als um 9:30 Uhr der 1. Vorsitzende des EDHV Paul Hellmeier die Gäste begrüßte, fanden sich 35 interessierte Hufschmiede zu dieser Veranstaltung ein. Sogar aus dem nahegelegenen Polen kamen Hufschmiede, um die sehr lehrreiche Tagung zu besuchen. Nach der Vorstellung des EDHV durch den 1. Vorsitzende des EDHV Paul Hellmeier referierte Frau Dr. Maria Cislakova von der Tierklinik Lüsche über verschiedene Diagnostik- und Behandlungsverfahren bei Rehepatienten. Als nächstes referierte Hufrehespezialist Volker Schmitt über verschiedene Beschlagvarianten bei chronischer Hufrehe. Durch die jahrelange Berufserfahrung und Spezialisierung der Hufrehepatienten sah man die vielen verschiedenen Möglichkeiten eines Beschlages bei chronischer Hufrehe, die immer individuell auf jedes Pferd angepasst werden muss. Nach einer Kaffeepause erläuterte der aus der Tierklinik Baden-Baden angereiste Hufbeschlagschmied A. Weber den Einsatz und die Wirkungsweise des Steward Clog. Nach 60 Minuten Vortrag aus seiner Erfahrung mit dem Steward Clog, erntete er viel Beifall und Lob für den sehr informativen Vortrag. Hufreheursachen und die angepasste Fütterung erläuterte Fachberaterin Mandy Bogart von der Futtermittelfirma LEXA/Atcom. In diesem Vortrag sah man wie wichtig die angepasste Fütterung für Rehepatienten ist. Von dieser angepassten Fütterung hängt oft das Überleben der Rehepatienten ab. Hier ist die enge Zusammenarbeit von Besitzer, Tierarzt und Hufschmied unerlässlich. In der Mittagspause zeigte Firmeninhaber Hartmut Sell voller Stolz seine Fabrikhalle, die bis unters Dach mit Hufbeschlagartikeln und Gasöfen etc. gefüllt ist. Desweiteren zeigte er uns die in kurzer Zeit fertiggestellte 2. Halle. Dort soll im Oktober ein vom EDHV organisierter internationaler Hufschmiedewettbewerb für Profis und Azubis/Praktikanten stattfinden. Um 14:30 Uhr startete der Praktische Teil dieser Veranstaltung. Gezeigt wurde von A. Weber wie man ein Röntgenbild liest bei Reheerkrankung und die Verarbeitung des Steward Clog der von allen Teilnehmern von großem Interesse verfolgt wurde. Einen weiteren Rehebeschlag zeigte V. Schmitt. Hier wurde ein Pferd mit NBS Beschlag versorgt und im Trachtenbereich wurde ein Netz mit Vettec-Silicon eingefüllt so wurde der Zehenbereich entlastet und das Pferd kann im Trachtenbereich mehr Last aufnehmen
Zum Ende der Veranstaltung wurden die Gewinner des kleinen EDHV Quiz ermittelt. Hartmut Sell und der EDHV haben hierfür Preise zur Verfügung gestellt. Es waren 3 Fragen hierfür richtig zu beantworten. Die erste Frage lautete: wann wurde der EDHV gegründet? Wie heißt der amtierende Weltmeister der Hufschmiede? Und wer ist der Schutzpatron der Hufschmiede? Hättet Ihr es gewusst?? Im Namen des EDHV bedanken wir uns besonders beim Gastgeber H. Sell und seinem Team für die tolle Gastfreundlichkeit und der hervorragenden Verpflegung. Zum Schluss waren sich alle Beteiligten einig, dass das ein sehr lehrreicher, informativer und harmonischer Tag war. Bei den anwesenden Hufschmieden fand ein sehr großer Erfahrungsaustausch statt. Wiederholung erfolgt auf jeden Fall.
P. Hellmeier, EDHV
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Hufbeschlagforum Olsberg 2011 |
Olsberg im Sauerland ist von Rothenburg ob der Tauber gute 370 km entfernt. Doch der lange Weg hat sich gelohnt! „Olsberg“ hat sich während der letzten zehn Jahren unter Tierärzten und Hufschmieden den Ruf erworben eine Tagung zu sein, bei der profundes Basiswissen und hochspezielles Fachwissen erfolgreich miteinander verknüpft werden. Ein Kollege zitierte auf der Tagung folgenden Spruch: „Der Schmied hat erst dann ausgelernt wenn alle fünf Finger gleich lang sind.“ Die Gruppe bestand auf der einen Seite aus aufgeschlossenen und motivierten Teilnehmern und andererseits aus internationalen, hochkarätigen Referenten, die drei Tage lang kontrovers jedoch immer sachlich diskutierten und letztlich immer das Miteinander gefunden haben. Das 12.Hufbeschlagsforum stand diesmal unter dem Moto: Hufrehe Der Donnerstag war wieder ein reiner Praxistag mit kompetenten Schmieden und Tierärzten, die ihr Wissen und Können in kleinen Gruppen weitergaben. Nächstes Jahr bin ich auch dabei. An den beiden folgenden Tagen gab es etliche Vorträge und praktische Demonstrationen. Die Organisation der Tagung war wie im letzten Jahr reibungslos und professionell, angefangen bei den Räumlichkeiten, über die Technik bis hin zur Verpflegung. Letztere war so gut und reichlich, dass wir uns unbewusst gefragt haben, ob das erklärte Ziel des Caterers eine Gewichtszunahme von ein bis drei Kilogramm pro Teilnehmer war. Wir waren freudig überrascht, dass alle Speisen und Getränke im Seminarpreis schon enthalten waren. Kein Kramen nach einem Bon oder ein Chaos mit dem Kleingeld. Auch das „Hüttenfest“ am Freitagabend mit Blaskapelle und Schützenverein war eine gelungene Überraschung. Ein wirklich schöner Rahmen!
Nun zum Inhalt. Die Vorträge zur Hufrehe zeigten sehr deutlich, wie viele verschiedene Betrachtungs- und Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Dr. Stadtbäumer von der Tierklinik Telgte stellte z. B. einen Leitfaden für die Rehetherapie der Tierärzte vor und regte eine entsprechende Leitlinie auch für Hufschmiede an. Frau Dr. Gauff aus Wien gab interessante Einblicke in die aktuelle Hufreheforschung. Prof. Geyer aus Zürich hat ein unglaubliches Talent selbst schwierige Themen wie die „angewandte Anatomie“ verständlich und lebendig zu vermitteln. (Alle Referate können übrigens im Internet abgerufen werden.)? Weitere Vorträge befassten sich z. B. mit EMS (Equines metabolisches Syndrom) oder Cushing als hormonell bedingte Ursache einer Rehe seitens Dr. Albecht Fenner. Ein Vortrag den wir für äußerst wichtig für unsere Arbeit erachten, da wir das Pferd viel öfter und regelmäßiger sehen als der Tierarzt. Wir sollten in der Lage sein den Besitzer auf mögliche Probleme schon frühzeitig aufmerksam machen zu können.
Die mechanische Hufrehe durch Überbelastung wurde von Uwe Lukas vorgetragen der auch die Notfallmaßnahme eines Rehecast sehr anschaulich demonstrierte. Mich persönlich hat vor allem die Präsentation von Andre Weber über den Steward Clog stark beeindruckt. Dieser besteht aus einer drei bis vier Zentimeter dicke Leimholzplatte. Diese „Leimholzschuhe“ werden individuell bearbeitet und mit Holzschrauben an den Huf geschraubt! Holzspäne auf dem Amboss. Auch neu! Die vielen speziellen Referate zeigten immer wieder wie wichtig es ist, im Krankheitsfall gut und fair zusammenzuarbeiten! Ein Miteinander von Besitzer, Tierarzt und Hufschmied zum Wohle des Pferdes. Ebenfalls interessant war ein „Marktplatz“ einschließlich Hufbeschlagsartikeln und Hufeisen der verschiedensten Marken, sowie Spezialfutter. Solides Basiswissen, ein fairer Austausch und Weitergabe von teilweise hochspeziellem Wissen und Können und die gemeinsame Leidenschaft fürs Pferd -- das ist Olsberg. Jedes Jahr das 3. Wochenende im September. Bis nächstes Jahr!
Anja Plath Staatlich gepr. Hufschmiedin www.hacky-plath.de
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EDHV ehrt Uwe Lukas |
Auf der diesjährigen JHV des EDHV im März im Rahmen der Equitana, wurde der ehemalige Verbandsvorsitzende U. Lukas zum Ehrenmitglied gewählt. Im Rahmen des diesjährigen Hufbeschlagforums in Olsberg fand die offizielle Übergabe der Ehrenurkunde statt.
EDHV Vorstand
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- P. Ogrizovic, U. Lukas, P. Hellmeier
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EDHV Youngster Team in die Schweiz |
Der Europäische Hufschmiedeverband EFFA organisiert alle 2 Jahre ein Ausbildungs- und Wettkampflager. In diesem Jahr findet die Veranstaltung vom 14. – 15. Oktober im Berufsbildungszentrum der schweizerischen Metall-Union in Aarberg (Schweiz) statt. Der Grund dieses Treffens ist das Zusammenführen von Auszubildenden und Lehrenden zum fachlichen Austausch und zur Weiterbildung. Der EDHV hat sich 2011 zum Ziel gesetzt die Youngster und Berufseinsteiger weiter zu fördern und zu schulen. So wird nun nach England eine weitere Truppe in die Schweiz reisen. Das Team mit 4 Teilnehmern wird noch von 2 Ausbildern begleitet. Der EDHV wünscht auch hier allen Beteiligten gutes Gelingen und einen interessanten und lehrreichen Aufenthalt in der Schweiz
EDHV Vorstand
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EDHV Team nach England |
Vom 30.9.2011 – 2.10.2011 findet bereits traditionell im Stoneleigh Park England der Internationale Hufschmiede-Wettkampf statt. Aus Sicht des EDHV sehr erfreulich werden wir in diesem Jahr mit 2 Teams vertreten sein - neben den Profis wird in diesem Jahr auch ein Youngster-Team teilnehmen. Die Wettkämpfer wurden extra vom Engländer N. Fennel bei M. Haußer in der Schmiede geschult. Die Teilnehmer im Einzelnen: O. Schuch, H. Stegmaier, K. Wörtge, M. Rahmann, B. Schottmann, A. Freiling, A. Gutekunst, F. Wrede und M. Sachs. Allen Teilnehmern wünschen wir eine gute Reise und dass sie ihre gesteckten Ziele erreichen.
EDHV Vorstand
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EDHV - Cup |
Trabrennen für Hufschmiede und Gäste
Am nächsten Tag der Fortbildungsveranstaltung im Reha- und Trainingszentrum von H. und P. Biendl organisierte der 1. Vorsitzende des EDHV P. Hellmeier am Sonntag, den 21.08.2011 auf der Trabrennbahn in Straubing erstmals in der Geschichte des EDHV ein Trabrennen für Hufschmiede auf der Rennbahn in Straubing. Nach Absage von D. Kröhnert und G. Optenplatz formierte sich hinter dem Startwagen ein 8 köpfiges Starterfeld. Im Rennsulky waren im Einzelnen, M. Marek, R. Kessler, U. Lukas, J. Luber, B. Remerscheid, P. Bläsing, J. Gotthardt und P. Hellmeier. Die Favoritenrolle in diesem Rennen hatte P. Hellmeier mit „Istis Kosima“, sie stand am Toto für 13 zu 10, doch das Glück war nicht an ihrer Seite und sie fiel durch eine Startgaloppade aus dem Rennen. So war der Weg frei für Melanie Marek, die den Außenseiter „Poly Prince“ Toto 212 zu 10 durch eine sehr geschickte und couragierte Start Ziel Fahrt den Wallach zum überlegenen Sieg steuerte. Durch eine leichte Kollision am Start von J. Luber und B. Remerscheid wurden die beiden um eine bessere Platzierung gebracht. Die weitere Reihenfolge des Zieleinlaufes lautete 2. Platz J. Gotthardt, der 3. Platz ging an Rebecca Kessler. Nach dem Rennen waren sich alle einig, so etwas wieder im nächsten Jahr zu wiederholen. Unser Dank geht an alle Besitzer, Trainer, Pfleger für die Bereitstellung Ihrer Pferde und Equipment. Und zu guter Letzt an den Trabrennverein Straubing, die es ermöglicht haben so ein Rennen im Rahmen ihres Renntages durchzuführen. Wir alle freuen uns schon auf die Neuauflage des EDHV Cup 2012.
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EDHV Fortbildungsveranstaltung |
EDHV Fortbildungsveranstaltung im Therapie- und Trainingszentrum H. und P. Biendl – Steinach - Straubing
Am 20.08.2011 konnte der 1. Vorsitzende ca. 20 Teilnehmer zur EDHV Fortbildung im Reha- und Trainingszentrum von H. und P. Biendl in Steinach bei Straubing (Bayern) begrüßen. Beim mehrmaligen Trainerchampion der Traber ca. 7000 Siege als Fahrer und mehr als 10000 Siege als Trainer hat der EDHV dort einen idealen Platz für eine solche Veranstaltung gefunden. Selbstverständlich stand diese Fortbildung im Zeichen der Traber. Im ersten Referat das Paul Hellmeier hielt ging es um die Geschichte und Ursprung des Trabers. Das zweite Referat hielt Jürgen Gotthardt Thema: „Time Beaters and their Stride“ – Bewegungsabläufe von Trabrennpferden. Nach dem Ausfall von Referentin B. Berghoff, Physiotherapeutin, zum Thema was Physiotherapie am Pferd bewirkt, hielt G. Optenplatz ein Referat über die Anatomie und Bewegungsablauf eines Pferdes. Nach der Kaffeepause konnten wir Frau Katja Möllerherm von der Futtermittelfirma Lexa begrüßen. Ihr Vortrag zur Fütterung ging über allgemeine Tips bis hin zur Fütterung eines Sportpferdes. Einen weiteren Fachvortrag über Erfahrung mit Imprint Klebetechnik gab J. Gotthardt. Von 13.00 – 14.30 Uhr war Mittagspause wo deftiger Leberkäse mit Kartoffelsalat und original Bayerischen Brezen serviert wurde. Die Firma Strohm aus Düsseldorf war extra mit ihrem neuen Verkaufsauto angereist und so hatten die Teilnehmer die Möglichkeit das neue Auto zu bestaunen. Und ihre Einkäufe zu tätigen. Desweiteren wurde in der Mittagspause das Rehazentrum besichtigt und man konnte alle Anwendungen live beobachten wie z. B. Horse Trainer, Spa, Aquatrainer und Schwimmen von Pferden im Naturteich.
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Nach der Mittagspause um 14.30 Uhr ging es dann zum Praktischen Teil wo G. Optenplatz den Teilnehmern erklärte was man am „Huf alles lesen kann“. Hier wurde genau erklärt was z. B. Stoffwechselringe am Huf zu bedeuten haben. Im zweiten Teil wurden moderne Klebeschuhe für Hufrehe und Orthopädie (Imprint Horseshoe) am Rennpferd demonstriert. Dieser Teil wurde von J. Gotthardt fortgeführt. Ein besonderer Dank an die Firma Kerckhaert für die besondere Unterstützung dieser Veranstaltung. Pünktlich um 16 Uhr endete die sehr harmonische Veranstaltung und Paul Hellmeier bedankte sich im Namen des EDHV bei allen Beteiligten für Ihr Erscheinen. Am Abend ging es dann noch zum Feiern auf das Gäubodenfest nach Straubing wo so bei der einen oder anderen Maß noch weiter über Hufbeschlag diskutiert und ausgetauscht wurde.
P. Hellmeier
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Huf-Balance-Wirbelsäue und das Gebäude des Pferdes |
Am 13. -14.08.2011 fand in Landsberied bei München ein 2tägiges Seminar mit Manual Therapeutin Tanja Richter statt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des EDHV P. Hellmeier startete der erste Tag mit der Gebäudebeurteilung des Pferdes. Von der Gliedmaßenstellung bis hin zu den Stärken und Schwächen seiner individuellen Reiteigenschaften des Pferdes und den genetisch bedingten Störzonen des Bewegungssystems. Gegen 18 Uhr endete ein sehr informativer Tag. Am Sonntag, den 14.8.2011 um 9 Uhr begann der 2 Tag des T. Richter Seminars. Im Mittelpunkt standen die Hufe. Die Form der Hufe beeinflussen den Muskeltonus des Pferdes und somit die Bewegungsmechanik des Pferdes. Die Wirbelsäule beeinflusst wiederum den Muskeltonus, die Bewegung und schließlich die Form der Hufe. Ist zum Beispiel die Vorderzehe zu lang, hat das Pferd Schwierigkeiten seinen Rumpf aufzuwölben. Ist der Rumpf wiederum zu weit abgesackt, erfolgt zu viel Druck auf die Trachten und die Zehe wird länger. Die häufigsten Rückgenprobleme beim Pferd entstehen durch Stellungsfehler der Hufe. Nach der Mittagspause ging es dann zum praktischen Teil wo Frau T. Richter allen Teilnehmern ein sehr umfangreiches und äußerst lehrreichen Eindruck der Gesamtbeurteilung eines Pferdes im Stand und in der Bewegung gab. Bei den zur Verfügung gestellten Pferden wurde nach der Bewegungsanalyse auch eine Korrektur der Hufe vorgenommen, nach dieser Korrektur konnte man eine bessere Bewegung analysieren. Um 17 Uhr endete eine sehr anstrengende, aber äußerst interessante und lehrreiche Veranstaltung. Die Teilnehmerzahl war übersichtlich und so blieb für Fragen und Diskussion genügend Zeit. Herzlichen Dank an alle Beteiligten.
P. Hellmeier 1. Vorsitzender EDHV
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Der EDHV trauert ... |
Der EDHV trauert um Prof. Dr. Bodo Hertsch, der am 03. Oktober 2011 durch einen tragischen Reitunfall ums Leben gekommen ist. Unser Beileid und Mitgefühl den Angehörigen. ________________________________________________________________________________________________________________________
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Helmuth Dallmer - Geburtstag |
Visionär zum Wohle des Pferdes wird 88
Helmuth Dallmer, der Erfinder der Hufschuhe, feiert seinen „Brezel“-Geburtstag in bester Gesundheit
Es ist ein normaler Morgen. In Dallmer’s idyllischer Rauchkate im Herzen der Lüneburger Heide werden dem Vielseitigkeitspferd „Kaitika“ Hufschuhe – DALLMER Cuffs - mit angeschraubtem Hufeisen angeklebt. Angeschraubt – nicht angenagelt! Denn für Helmuth Dallmer ist der Nagel ein Fremdkörper im Huf, der großen Schaden anrichten kann.
Dies hat Dallmer selbst erfahren müssen, als Anfang der 70er Jahre sein Pferd „Durban“ an Hufrehe erkrankte und den „Bolz’schen Beschlag“ und die Trennung der „Tiefen Beugesehne“ verordnet bekam, ansonsten müsse das Pferd eingeschläfert werden. Doch Dallmer nahm nur eine Zange, zog die Nägel heraus, konstruierte einen anklebbaren Kunststoffschuh. Der erste anklebbare Hufschuh war geboren. Dieser Schuh rettete „Durban“ das Leben, mit dem Dallmer später noch manche Jagd reiten konnte und war das Vorbild für eine ganze Reihe weiterer Hufschuhe – auch für Fohlen - und revolutionierte so das Hufschutz-Denken in der ganzen Welt.
Mit genauem Blick vergewissert sich Dallmer von der Qualität der Klebung durch seinen Hufschmied. Er ist zufrieden. Der Hufschuh sitzt fest und sicher. „Kaitika“ kann auf dem Parcours im nahe liegenden Luhmühlen voll belastet werden. Und Dallmer? – er verabschiedet sich auf den Golfplatz! Wie jede Woche wird er 9 Löcher spielen. - Verdient hat es sich der Erfinder des Hufschuhs, der am 16. September stolze 88 Jahre alt wird.
Wir gratulieren! ________________________________________________________________________________________________________________________
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Auszeichung für Mitglieder |
Erster Deutscher Hufschmiedeverband zeichnet besonders geschulte Hufschmiede Mitglieder aus
Die meisten Länder in Europa haben eine eigene Hufschmiedeausbildung, Regeln und Schulen. Einige Länder haben einen nationalen Qualifikationsrahmen in Bezug auf die Grundausbildung ihrer Hufschmiede und Beschlagrichtlinien der Pferde. Die meisten dieser Maßnahmen umfassen eine theoretische Ausbildung, Standard-Schmiedearbeiten und eine Prüfung an einer Schmiedeschule. Sie variieren in der Dauer von einer oder zwei bis vier Jahren.
70% aller Probleme des Bewegungsapparates des Pferdes haben direkt oder indirekt mit dem Hufbeschlag zu tun Deshalb ist ein entsprechender Hufbeschlag der Schlüssel für Leistung. Lahmheiten hingegen basieren allzu oft auf mangelnden Fähigkeiten und Kenntnissen des Hufschmiedes und dem Zusammenhang hinsichtlich der Biomechanik vom Huf aufs Pferd, sowie einer mangelnden Hufbalance aufgrund einer falschen Hufzubereitung, falscher Befunderhebung oder falsch funktionellen Hufeisen bzw. deren Auswahl.
Um dem entgegen zu wirken haben sich einige hunderte Hufschmiede in Deutschland zu einem Verband zusammengeschlossen (EDHV). Der EDHV ist wiederum Mitglied im Europäischen Schmiedeverband (EFFA). Eines der großen Absichten der EFFA ist das Continuierliche Professionelle Development (CPD) der Hufschmiede in Europa und die Erfüllung von Mindeststandards im Hufbeschlag. Einige Mitglieder erhalten nun in den nächsten Tagen die Auszeichnung „EURO-Farrier“ , eine Plakette die den regelmäßig weitergebildeten Hufbeschlagschmied besonders aus- und kennzeichnet. Pferdebesitzer werden diese Hufschmiede demnächst deutlich gekennzeichnet auf der Web Seite des EDHV Verbandes finden. ________________________________________________________________________________________________________________________
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Herzlich Willkommen im EDHV |
Jedes neue Mitglied stärkt den Verband und ermöglicht es mehr für die Hufbeschlagschmiede zu bewegen.
Der EDHV heißt seine neuen Mitglieder herzlich Willkommen:
Herr Bengel, Herr Boenig, Herr Christ, Frau Danger Firma BDF-Solutions GmbH; Herr Dott, Herr Erbstein, Herr Eßer, Herr Freiberg, Herr Furich, Herr Gehling, Herr Germann, Herr Gerusel, Herr Hauser, Herr Heithaus, Herr Hellgrewe, Herr Hofmann Firma Zebra Naturglanz, Frau Kessler, Herr Klay, Herr Klein, Herr Klubert, Herr Konrath, Herr Kraitzek, Herr Krüger, Herr Möller, Herr Müller, Herr Niebuhr, Herr Scharffetter, Herr Schmidt, Herr Schöneck, Herr Schwerdtle, Herr Sommerfeld, Herr Stiglmaier, Herr Uhl, Herr Ullmerich, Herr Vogt, Herr vom Hagen, Frau Willgruber, Herr Zeidler ________________________________________________________________________________________________________________________
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Hands On Schulung |
3. praktische Imprint Equine Foot Care - Hands On Schulung
Bereits zum dritten Mal fand nun am Samstag den 28 ten. Mai ein praktischer Übungstag mit Imprint Produkten statt. Dazu hatte man, entsprechend der Jahreszeit sich dem Thema akute Hufrehe angenommen. Zwei Hufrehe Pferde waren hierzu am Tag präsent.
Begonnen wurde dann zunächst mit der Vorstellung der einzelnen Imprint Produkten und der verschieden Schuhen. Welche Schuhe für welchen Zweck, wie diese manipuliert werden können, angepasst werden , wie die gesamte Prozedur sich von anderen Klebeschuhen unterscheidet und welche vorteilhafte Anwenderfreundlichkeit bei dem Produkt für Pferd und Hufschmied sich hier bietet. Das bei diesem Hufcare produkt einiges anders ist als bei vielen anderen, teils zweifelhaften „Lösungen“ wurde den anwesenden schnell klar, dennoch verwies der ein oder andere immer wieder auf bisherige Hufrehebehandlungen oder andere Produkte. Jedoch in jeder Hinsicht gelang die Überzeugung, das mit dem Imprint Hufcare Kit sich vollkommen andere Wege der effektiven Behandlung bei Hufrehe ergeben.
J.Gotthardt FdSc & AWCF
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EDHV übernimmt Schirmherrschaft |
EDHV übernimmt Schirmherrschaft für Nachwuchsförderung bei Huf-Aktiv
Wir haben uns dieses Jahr überlegt, auch angehende Hufschmiede aktiv zu fördern.
Es wird, am Tag des Workshop´s eine Gruppe gebildet, welche nur aus Praktikanten/innen Bzw. Lehrlingen besteht. Diese Gruppe wird speziell für die Berufseinsteiger ein gesondertes Programm erhalten, in dem die Basisarbeit besonders hervorgehoben wird.
Bei Interesse an diesem Projekt, bitten wir Sie uns eine kurze Mail mit Ihrem Namen und evtl. dem Lehrbetrieb an Nachwuchs@hufbeschlagforum.de zu schicken. Wir werden Ihnen dann Weiterre Informationen per Mail zukommen lassen.
Ein Besonderer Dank geht an den EDHV, unter dessen Schirmherrschaft das Projekt Nachwuchsförderung steht.
Dieses Angebot gilt nur bis zum 28. Aug. 2011 und ist auf eine Teilnehmerzahl von 10 Personen begrenzt.
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EDHV Fortbildung Lehrschmiede Leipzig |
Erstmals fand am 30.April in der Hufbeschlaglehrschmiede Leipzig die von Hufbeschlag Lehrmeister Axel Berndt geleitet wird eine vom EDHV organisierte Fortbildung für Nachwuchsschmiede statt. Zu unserem Bedauern war Axel Berndt an diesem Tage selbst leider verhindert, wurde aber von seinem Mitarbeiter Jens Schlüssel als Gastgeber sehr gut vertreten.
Diese Veranstaltung war die erste vom EDHV durchgeführte Fortbildung in den neuen Bundesländern. Der Verlauf war auch im Hinblick auf die Teilnehmerzahl sehr gut. Dies ist vor allem den Kollegen Martin Haußer und Matthias Rahmann anzurechnen, die die teilnehmenden Nachwuchskollegen in den Grundlagen des Hufeisenschmiedens schulten. Hier oblag es Matthias Rahmann auch die theoretischen Hintergründe sowohl der Hufzubereitung als auch der Formgebung, der Positionierung der Nagellöcher und der zu wählenden Materialbreite, die sich aus dem jeweiligen Huf ergeben, zu vermitteln. Diese Grundlagen vermittelte Matthias Rahmann hinterher noch anschaulich durch den Beschlag eines Präparates.
Weitere Veranstaltungen dieser Art in den neuen Bundesländern sollen geplant und durchgeführt werden.
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Gratulation für Jürgen Gotthart |
EDHV gratuliert unseren Mitglied Mitglied Jürgen Gotthart zur bestandenen Prüfung in England
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Fortbildung in Lahr |
Fortbildung im Tiergesundheitszentrum Lahr am 09.04.2011
Es trafen sich 28 interessierte Hufschmiede zu einer Weiterbildung im TGZ-Lahr. Begrüßung und kleiner Empfang durch den Hausherrn Herr Roman Braun. Eröffnungsansprache von Herrn Paul Hellmeier, der anschließend an den ersten Vortragenden Herrn Braun übergab.
Herr Braun unterrichtete uns über die Anatomie Von Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenken, sowie deren Funktionsweise und Zusammenspiel. Auch erhielten wir Einblick in die Ultraschalldiagnostick. Besonders hervorzuheben war die offene Vortragsweise, bei der jeder zur entsprechenden Situation während des Vortrages Fragen stellen konnte und durch eigene Erfahrungen Anregungen geben konnte, die Herr Braun souverän moderierte. Im zweiten Vortrag ging es um die knöchernen Strukturen auch in Verbindung mit dem ersten Vortrag. Dabei wurden auch krankheitsspeziefiche Probleme angesprochen sowie das Erkennen von Fehlern auf auf Röntgenbildern und die Erkenntnisse aus der Bewegungsanalyse.
Anschliessend empfing uns Frau Braun mit einem zünftigen Mittagessen in angenehmer Atmosphäre unter sonnigem Himmel. Dabei hatten die gut gelaunten Seminarteilnehmer ausreichend Zeit für regen Gedankenaustausch. Am Nachmittag bekamen wir Einblicke in eine Studienarbeit von Herrn Jürgen Gotthardt, die er in England angefertigt hatte über degenerative Sprungelenkserkrankungen. Nach den theoretischen Vorträgen führte uns Fa. Dallmer einen Klebebeschlag vor. Vertreten durch Herrn Hansen, der uns Einblick in die Geschichte und das Entstehen der Hufabteilung gab, übernahm Herr Koch den praktischen Teil. Als langjähriger Mitarbeiter zeigte er uns in routinierter Weise die Möglichkeiten eines Klebebeschlages und dessen Variationen, wie und wann anzuwenden sowie die verschiedenen Kleber und war stets für Fragen und Anregungen offen.
Nach den Vorführungen bedankte sich Herr Hellmeier bei Herrn und Frau Braun für die freundliche Aufnahme im Tiergesundheitszentrum Lahr. Ebenfalls bedankte er sich bei Fa. Dallmer für ihre Unterstützung und bei Familie Braun die Ihr Pferd zur Verfügung gestellt hatten, sowie Fa. Kerckhaert vertreten durch Herrn Jents Verhelst, der eine kleine Produktpalette bereithielt.
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3. Internationaler Equitana Hufbeschlagkongress |
Ein sehr informatives Programm wurde den Kongressteilnehmern von den Verantwortlichen des EDHV zusammengestellt. Neben Versicherungsrecht und Versicherungsschutz wurden die Möglichkeiten und Vorteile einer brancheneigenen Abrechnungsstelle vorgestellt.
Kurz nach 10 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende des EDHV P. Hellmeier die Kongressteilnehmer. Er bedankte sich für das Erscheinen und stellte die Referenten vor.
Zuerst referierte Frau Dr. Müller von der TiHo Hannover über „Infektiöse Anämie bei Pferden“. Herr P. Schulz von der EZADH stellte die brancheneigene Abrechnungsstelle für Hufschmiede vor.
Einen sehr informativen Vortrag hielt Rechtsanwalt R. Nauert über Versicherungsrecht. Der Fachanwalt stellte einige werkvertragliche Praxisfälle vor.
Frau M. Milbli, Versicherungsfachfrau IHK, stellte den Versicherungsschutz für Hufschmiede vor, der speziell für EDHV Mitglieder ausgearbeitet wurde.
Einen besonders exzellenten Vortrag hielt Prof. Dr. H. Geyer aus der Schweiz über die Gelenke am Pferdefuß. Hierbei ging er auf die Normalfunktion, Erkrankungen und die Möglichkeiten zur Erhaltung der Normalfunktion ein.
„Wenn Hufbeschlaghandlungen ein gerichtliches Nachspiel haben“ erläuterte Prof. Dr. Gerhards von der LMU München. Er zeigte Beispiele, wie versucht werden kann, Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen.
Abschließend stellte Buchautorin Frau B. Frommlet aus Österreich ihr „LOG-Buch für organisiertes Gesundheitsmanagement bei Pferden“ vor. Jeder Teilnehmer konnte ein solches Exemplar mit nach Hause nehmen.
Einen weiteren Service gab es für die Teilnehmer von der DKV Versicherung, die ihr Fitmobil mitbrachte und somit jeder die Möglichkeit hatte, einen Gesundheitscheck zu machen.
Besonders bedanken möchten wir uns bei den Firmen Hufbeschlagartikel Strohm und Bernd Niehoff bzw. Hufbeschlagartikel E. Niemerg für die zur Verfügung gestellten Gutscheine im Wert von 500,- € und 250,- €, die unter den Teilnehmern verlost wurden.
P. Hellmeier
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Equitana Hufdorf |
Einen super Erfolg feierte der EDHV auf der diesjährigen Equitana. Nach dem Ausstieg von „Huf-Aktiv“, gestalte der EDHV das erste Mal das Hufdorf auf der Weltmesse des Pferdesports, der EQUITANA in Essen. Neben den täglichen praktischen Vorführungen standen dem interessierten Publikum staatlich geprüfte Hufschmiede des EDHV bei Fragen rund um die Hufgesundheit, sowie bei Fragen rund um die Ausbildung und den Berufsstart als Hufbeschlagschmied Rede und Antwort. Ein vom EDHV neu erstellter Flyer zur Ausbildung, kann über die Geschäftsstelle bestellt werden.
Am ersten Samstag fand am Vormittag im Saal Deutschland der 3. Internationale Hufbeschlagkongress und am Nachmittag die Jahreshauptversammlung des Verbandes statt. Währenddessen führte die Bundeswehr durch das Programm im Hufdorf. Neben Schmiedearbeiten am Amboss wurde der Beschlag von Muli und Maultier in Theorie und Praxis demonstriert. Gustav Optenplatz erklärte den Besuchern was man am Huf lesen kann.
Am Sonntag, den 13. 3. 2011 scheute der Verband keine Kosten und Mühen und ließ den bereits von der Bergischen Meisterschaft bestens bekannten Alex Sharman aus Schottland einfliegen. Dieser zeigte zusammen mit M. Rahmann den Hufbeschlag von Rückepferden mit handgeschmiedeten Hufeisen. Im Anschluss ging es um den Gangpferdebeschlag, welchen J.-G. Rhenius in Theorie und Praxis vorstellte.
Am Montag präsentierte sich die Lehrschmiede von Markus Rickus mit seinen Schülern den Messebesuchern mit ihren Künsten beim Hufeisenschmieden vom Stab und beim Hufbeschlag eines Pferdes. Daniel Wiebel gab einen Einblick in das Kreativschmieden am Amboss.
Der 15. 3. 2011 stand im Zeichen der Lehrschmiede Dortmund. Christoph Schweppe zeigte mit seinen Lehrgangsschülern Techniken am Amboss beim Hufeisenschmieden vom Stab, sowie den Beschlag eines Pferdes. Peter Ogrizovic erklärte den Dressurpferdebeschlag und die vielfältigen Möglichkeiten der Balance und Korrektur der „Ballett-Künstler“. Martin Schmitz von der Tierklinik Dr. Cronau in Bochum zeigte den praktischen Teil vor.
Am Mittwoch den 16. 3. hatte der EDHV hohen Besuch am Messestand: Olympia-Siegerin Ingrid Klimke gab eine Autogrammstunde. Einen weiteren Ehrengast begrüßte der EDHV aus England: Andrew Poynton, der Entwickler des Imprint Shoe. J. Gotthardt und O. Sidenko zeigten die vielfältigen Möglichkeiten dieses modernen Klebeschuhs für Hufrehe und Orthopädie. Georg Zapf und Bernd Remerscheid zeigten ihr Können am Amboss zum Thema „Aus alt mach Neu“ und schmiedeten u.a. Hufkratzer und Brieföffner.
Donnerstag, 17.3. Die Lehrschmiede Bernd Niehoff aus Münster gab den Messebesuchern mit Lehrgangsschülern eine Demonstration ihres Könnens beim Hufeisenschmieden vom Stab. Johannes Schmidt zeigte dem interessierten Publikum ebenfalls sein Können am Amboss. Beschlag mit Klebetechniken von Dallmer führte Martin Schmitz vor.
Freitag, 18.3. Juliane Knoblauch von der Lehrschmiede Robert Hof aus Neuwied zeigte mit Lehrgangsschülern Hufeisenschmieden vom Stab sowie Beschlag eines Rückepferdes. Desweiteren zeigte J. Gotthardt Schmiedearbeiten „auf englisch“, wie z.B. handgeschmiedete Konkave Hufeisen. Am Nachmittag führte der Fachverband Hufbeschlag NRW durch das Programm.
Samstag, 19.3. Die Tragtierkompanie der Bundeswehr aus Bad Reichenhall zeigte eine Vorführung im Beschlagen von Muli und Maultier. Am Nachmittag zeigte EDHV Vorsitzender P. Hellmeier den Beschlag eines Trabrennpferdes in Theorie und Praxis, wobei den Besuchern ein umfassender Einblick in die Rennpferdeszene gegeben wurde. So wurden etwa ein echter Rennsulky inkl. Geschirr sowie verschiedene Hufeisen und Möglichkeiten des Beschlages gezeigt.
Sonntag, 20.3. Dieser Tag stand im Zeichen der Tabaluga Kinderstiftung. In einer Versteigerung wurden diverse Gegenstände versteigert, die von den EDHV Hufschmieden in liebevoller Arbeit während der Messe hergestellt worden waren. Der Erlös wurde der Tabaluga Kinderstiftung für Therapeutisches Reiten gespendet. Besonders erfreuten sich die Kinder unter den Messebesuchern an dem Tabaluga-Drachen, der Bonbons verteilte. Desweiteren erhielten wir Besuch von Hufschmieden aus Russland, die ebenfalls am Amboss ihr Können demonstrierten und Hufeisen schmiedeten.
Im Namen der gesamten Vorstandschaft ein Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer und Sponsoren, die maßgeblich dazu beigetragen haben, diese Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Danke für Euren super Einsatz! P. Bläsing, B. Remerscheid, M. Schmitz, C. Gosewinkel, M. Gann, G. Zapf, Tragtierkompanie der Bundeswehr Bad Reichenhall, J.-G. Rhenius, A. Sharman, M. Rahmann, M. Rickus, B. Niehoff, J. Knoblauch, Ch. Schweppe, Tom Tom, D. Wiebel, J. Schmidt, S. Spieler, J. Gotthardt, F. Merx, E. Maier, D. Sailer, J. von Buttlar, H.-J. Gerken, Ch. Klubert, A. Mehling, O. Sidenko, G. Zeidler, M. Marek
PS: Ihr seid Spitze-Danke! Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte nicht böse sein.
Paul Hellmeier
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Fortbildungsveranstaltung München |
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