Auch 2010 war wieder eine Gruppe von Schmieden aus dem Hannoverschen Raum auf der P & J, immerhin zweitgrößte Pferdesportmesse Deutschlands, mit einem Stand vertreten.
Das bewährte Konzept aus Beratung und Kinderschmieden für den guten Zweck wurde auch 2010 wieder ausgesprochen gut angenommen. Das Team um die Organisatoren Jochen Lahmann und Janis Neurand hatte trotz der im Vergleich zu den Vorjahren geringerer Zahl an Messebesuchern in beiden Bereichen voll zu tun. Am Ende konnte neben der positiven Bilanz am Beratungsstand auch das Kinderschmieden mit über 250 Kindern als voller Erfolg gesehen werden.
Insgesamt erschien das sogenannte“ Hufdorf“ im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geschrumpft. Umso wichtiger ist es nach Meinung des Organisationsteams auch weiterhin auf dieser Messe präsent zu sein und die Pferdehalter kompetent zu beraten. Kaum einer derjenigen die sich am Stand engagierten hat noch Kunden Kapazität frei, dennoch ist es allen ein Anliegen durch die Beratung den Tierhalter umfassend und neutral zu informieren, die bestmöglichen Lösungen für die Pferde zu finden und vielleicht dem Hufschmied zu Hause einige Denkansätze zu liefern.
Wünschenswert wäre dabei, dass sich die staatlich geprüften Hufbeschlagschmiede und der Landesverband Metall Niedersachsen auf dieser Messe mit einem gemeinsamen Stand vorstellen würden. Eine Zusammenarbeit der bislang getrennten Gruppen würde sicherlich positive Synergien bringen.
Die am Weltrekord beteiligten Hufschmiede wurden Ende Oktober von der Familie Darboven auf ihr Gestüt in Hamburg Wedel eingeladen. Auf dem prächtigen Vollblutgestüt des Rennstalles Idee von Herrn Darboven fand das aus Hufeisen gefertigte Hamburger Wahrzeichen der „Michel“ einen würdigen Platz. Während der Messe Hanse Pferd im April diesen Jahres stellten 20 Hufschmiede einen grandiosen Rekord auf. Es wurden knapp 3000 Hufeisen und ca. 160 kg Schweißdraht verarbeitet. Mit 6,75m Höhe, 2,50m Breite und 3,55m Länge ist dieser „Michel“ ein neuer Weltrekord.
Der Besuch Hamburgs wurde mit einer Hafenrundfahrt begonnen und anschließend ging es zum Empfang auf das Gestüt Darboven. Herr Darboven ließ es sich nicht nehmen seine Gäste persönlich zu begrüßen und Ihnen stolz sein neues Kunstwerk zu zeigen. Der Gestütsherr bedankte sich nochmals herzlich bei allen Hufschmieden, sowie den Sponsoren, die es ermöglicht haben diesen Weltrekord aufzustellen. Nach dem gemeinsamen Abendessen bot sich noch die Gelegenheit den „Hufeisen-Michel“ im Lichterglanz zu bewundern.
Als Abschluss des Hamburgaufenthaltes nutzen alle die Gelegenheit und besuchten den Fischmarkt und traten anschließend die Heimreise an.
Auf Anregung des EDHV fand ein Treffen des Bundesverbandes Metall (BVM) und des EDHV statt. Der BVM ist seit 2009 neues Mitglied der EFFA und somit vertreten zwei Verbände die Interessen der deutschen Hufbeschlagschmiede im Europäischen Hufbeschlagschmiede Verband. Es war längst an der Zeit sich auszutauschen, da der BVM sich bisher in vielen Angelegenheiten ziemlich passiv verhalten hat. Beispiele hierfür sind das FN-Gütesiegel und die EFFA Akkreditierung.
Da der BVM nur einen sehr kurzfristigen Termin, nämlich den 01. 11., für das Gespräch möglich machte, kam ein kleiner Kreis zusammen. Für den EDHV Paul Hellmeier als 1. Vorsitzender, Klaus Mäurer und Martin Schenk als Ansprechpartner für EFFA Angelegenheiten sowie Martin Haußer als Vorstandsmitglied und Ansprechpartner für das FN-Gütesiegel. Für den BVM waren Herr Fleischmann, Geschäftsführer BVM, Herr Striebinger, Bundesfachgruppenleiter Hufbeschlag, Herr Sieberg, Technischer Berater BVM, Herr Straßner, Landesfachgruppenleiter Hufbeschlag Niedersachsen, Herr Niemann, Justiziar Landesverband Metall Niedersachsen/Bremen und Herr Kronenberg, stellvertretender Landesfachgruppenleiter Hufbeschlag NRW anwesend.
Herr Schenk erklärte den Anwesenden Sinn und Zweck der EFFA Akkreditierung. Die EFFA hat einen Mindeststandard der Hufbeschlagprüfung erarbeitet, um so in Zukunft eine europäische Prüfungsrichtlinie im Hufbeschlag zu erwirken. Die Vertreter des BVM sind dem „Certified Euro Farrier“ gegenüber sehr positiv eingestellt.
Der BVM und der EDHV bedauern, dass das FN-Gütesiegel so schlecht angenommen wird. Als Hauptgrund wird hierfür die träge Promotion des Gütesiegels seitens der FN angenommen. Es werden wieder gemeinsame Gespräche mit der FN angestrebt, um die Situation zu verbessern.
Zusammenfassend wurde beschlossen, dass sich die Vertreter der beiden Verbände besser austauschen und mindestens einmal im Jahr zu Gesprächen treffen.
Auch in diesem Jahr war der EDHV bei der 13. Auflage des Luwex-Hufsymposiums mit einem Infostand vertreten. Hierbei konnte der EDHV wieder neue Mitglieder gewinnen. R. Nolte, P. Ogrizovic und P. Hellmeier standen den interessierten Kollegen Rede und Antwort zu berufspolitischen und beschlagtechnischen Fragen. So kam ein guter kollegialer Austausch zustande.
Das 13. Hufsymposium war mit Referenten aus neun Nationen sehr gut besetzt, die Themen und der Ablauf waren hervorragend. J. Luber und sein Team gaben wieder alles, um die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.
Herr Markus Rickus hatte gerufen und ca. 18 Youngster waren seinem Ruf gefolgt. Fertigkeiten am Amboss zu erlernen oder zu festigen war das Ziel von Otmar Schuh. Und Markus Rickus, und es gelang ihnen in vorbildlicher Weise die Frauen und Männer in Ihrem persönlichen Ziel zu fördern und weiterzubringen. Die in drei Teilnehmergruppen aufgeteilten Youngster, rotierten zwischen Praxis und Theorie und so wurde ein umfassendes Wissen vermittelt. Ermüdet und durstig wurde sich am Freitagabend dem legendären Hunsrücker Lanzbraten gewidmet, und mancher Jungschmied machte die Feststellung, das Essen und Trinken genauso ermüden, wie das Schmieden am Amboss.
Pünktlich um 9.00 Uhr am Samstag schritten neu motiviert die Teilnehmer zur Tat. Nicht die Ausbilder, sondern das Hufeisen zur Weißglut zu bringen, war das erklärte Ziel. Alle Arbeitsschritte wurden noch einmal erklärt und Schritt für Schritt erarbeitet und konsequent korrigiert.
Nach gemütlicher Mittagspause begann dann der Highlight des Tages. „Adlerauge“ dabei durften die Schüler sich 20 sec. die Hufform eines Pferdehufes einprägen und hatten dann eine ½ Std. Zeit, ihr Gesehenes in das Werkstück zu übertragen. Sehr überrascht über die guten Ergebnisse, war die Kommission, doch an Alexander Freiling, vom Landgestüt Dillenburg kam keiner vorbei. Er schmiedete das am besten passende Hufeisen. „Herzlichen Glückwunsch!“
Vom 22.10.2010 bis 24.10.2010 fand in Stuttgart die Messe Pferd 2010 statt.
Der EDHV beteiligte sich in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Hufbeschlag Baden-Württemberg mit einem Infostand und Schmiedevorführungen am Messegeschehen. Besonders das Kinderschmieden fand am Samstag und Sonntag regen Anklang. Auch der Infostand war immer gut besucht. Die Fragen der Pferdebesitzer ähneln sich auf jeder Messe: Mein Pferd hat Hufrehe, welchen Beschlag empfehlen Sie. Mein Pferd hat Hufrolle wie soll mein Schmied vorgehen. Was empfehlen Sie bei Strahlfäule, welcher alternative Hufschutz ist sinnvoll, was für einen Hufschutz soll ich im Winter anbringen, welche Vor und welche Nachteile haben die einzelnen Hufschuhe.
Solche, und Fragen zur Ausbildung wurden von unserem Standpersonal dank der neuen Vitrinen mit den entsprechenden Exponaten sehr anschaulich und professionell beantwortet. Die dreistesten Fragen waren: wie kann ich am schnellsten und einfachsten zu der Anerkennung als Hufschmied gelangen ohne die 2 Jahre Zeit praktischer Tätigkeit. Kann ich da nicht mal ein paar Wochenenden bei einem von euch mitfahren? So schwer kann das mit dem Nägel einschlagen ja auch nicht sein, wenn man ein bisschen praktisches Geschick mitbringt. 2 Wochen zuvor hatten Martin Haußer, Matthias Maier, Axel Pommerening und H.P.Schmid den Messeanhänger ausgemistet und die neuen Vitrinen fixiert. Auch wurden die zum Verkauf an zu bietenden Waren neu sortiert und übersichtlich angebracht, so dass alles leicht zu finden ist.
Die heuer ins Leben gerufene Fortbildungsveranstaltungsreihe des EDHV fand am 02. Oktober 2010 in der Tierklinik München-Riem ihre für dieses Jahr letzte Station. Gestartet wurden diese Fortbildungen im April in der Tierklinik Lüsche (Oldenburg), weiter ging es mit Veranstaltungen in den Tierkliniken Bargteheide (Schleswig-Holstein) und Telgte, später war eine Fortbildungsveranstaltung zu Gast in der Lehrschmiede Robert Hof. Weitere Stationen waren die Tierklinik an der Rennbahn in Baden-Baden und die Seehofklinik von Dr. Rattenhuber am Ammersee, sowie als Abschluss die Tierklinik München-Riem Dr. Donadt. Ca. 150 Hufschmiede besuchten diese Veranstaltungen. Für EDHV Mitglieder waren diese kostenlos. Die Verantwortlichen des EDHV werden die Fortbildungsveranstaltungen im kommenden Jahr fortführen.
EDHV Fortbildungsveranstaltung an der Tierklinik München-Riem
Nach der Begrüßung durch Paul Hellmeier referierte Dr. Donadt über den ersten Themenschwerpunkt des Tages: Zehenaufzüge contra Seitenaufzüge an den Vordergliedmaßen. Herr Dr. Donadt gab den Teilnehmern mit seinen Ausführungen sehr viel Einblick wie und wo man Kappen bei verschiedenen Stellungen und Formen der Hornkapseln am besten platziert. Dieses Referat wurde von den Teilnehmern rege diskutiert. Ein Novum für den EDHV war die zweite Referentin Frau Thekla Friedrich Huftechnikerin (GdHK). Sie referierte über Veränderungen an der Hornkapsel durch Beschlag. das Referat wurde sehr sach-und fachlich vorgetragen. Auch hier fand im Anschluss eine Diskussion statt. Aufgrund des Ausfalles von Frau Frommlet, die Ihr neues L.O.G. Buch für Pferde vorstellen wollte, berichtete Jürgen Gotthardt über Sprunggelenkserkrankungen. Mit seiner sehr lockeren Art zog er die Zuhörer in seinen Bann.
Als nächstes ging Paul Hellmeier auf das Thema Beschlagplätze ein. Anschließend war Mittagspause, welche von den Teilnehmern auch genutzt wurde, um bei den zahlreich vertretenen Ausstellern vorbeizuschauen. Aussteller waren u.a. Hufbeschlagartikel Neuper, Strohm, Handmadeshoes-Store-Germany, Atcom, Vettec und Dynamix.
Um 14 Uhr begann der Praktische Teil durch den Thekla Friedrich, Jürgen Gotthardt und Paul Hellmeier führten. Zunächst wurde ein Vielseitigkeitspferd an den Vorderhufen von Jürgen Gotthardt professionell mit Imprint-Shoes beklebt. Unterstrichen wurde diese Arbeit noch durch die super Erklärungen jedes einzelnen Arbeitsschrittes. Die Zuschauer beobachteten alles sehr genau. Die Hintergliedmaßen wurden mit Werkman 22x8 Hintereisen mit zwei Kappen beschlagen.
Im Anschluss wurde Pferd Nummer zwei von Huftechnikerin Thekla Friedrich durch Barhufpflege bearbeitet.
Als drittes Pferd wurde noch ein Rehepferd versorgt. Beschlagen wurde es vorne mit einemHart-Bar mit zwei Kappen und der Trachtenbereich wurde mit Equi-Pack von Vettec ausgegossen.
Gegen 17 Uhr endete eine sehr informative Veranstaltung zu der sogar Hufschmiede aus Österreich angereist waren. Ein besonderen Dank an die Firma Werkman, die allen Teilnehmern ein T-Shirt und einen kompletten Satz Hufeisen der neuen WARRIOR Serie spendierte. Weiter besten Dank an alle Beteiligten, Aussteller und Sponsoren.
Wieder einmal trafen sich die Hufschmiede und Tierärzte im Hochsauerländischen Olsberg zu der mittlerweile 11. Veranstaltung. Titelthema diesesmal war : „Die Biomechanik der Pferde in verschiedenen Disziplinen“. Begonnen hat es wieder am Donnerstag mit einem Workshop. Hier wurde in vier Gruppen intensiv geschult. Die einzelnen Themen waren sehr unterschiedlich: Der korrekte Einsatz einer Hornspaltklammer. Referent Michael Puhl Kostenanalyse und Kalkulation. Referent Uwe Lukas Besonderheiten bei Klebebeschlägen Referent Stefan Ernesti Augenschulung beim richten. Referent Martin Bültmann Unterstützt wurde dieser Tag von : Mustad Hoofcare, PM Huftechnik und Glue –U
Am Freitag Mittag begannen die Vorträge in der Konzerthalle. Pferdephysiotherapeut Stefan Stammer hat zur Eröffnung den Begriff „Biomechanik“ definiert. Im Anschluss daran haben Frau Dr. Ohnemus (Pferdeklinik an der Rennbahn Baden Baden) und Stefan Ernesti (Hufschmied Niederkrüchten) über Galopprennpferde referiert.
Dr. Schöberl (Beilngries FEI Tierarzt Reining) und Andreas Hermann(Hufschmied Österreich) haben sich mit den Problemen der Westernpferde gewidmet.
Dr. Meike van Heel (Niederlande) hat auf Grundlage einer Untersuchung über eine Zehenrichtung an der Hintergliedmaße berichtet. Interessanterweise deckten sich die Ergebnisse mit den Erfahrungen der Hufschmiede und hat damit empirische Praxis wissenschaftlich untermauert. Der Idealfall!
Am Abend fand wieder die Olsberger Nacht der Feuer statt. Die Veranstalter von Huf-aktiv konnten jeweils ein Team der Lehrschmieden Giessen und Dortmund gewinnen. Die Giessener Truppe unter Leitung von Melanie Scherer hat einen sehr kunstvoll gestalteten Pferdekopf geschmiedet und die Dortmunder unter der Leitung von Christoph Schweppe haben eine Sonnenuhr kreiert. Beide Teile wurden für einen guten Zweck gespendet. Es wurde noch ein sehr schöner Abend unter Kolleginnen und Kollegen mit einem regen Meinungsaustausch über das tagsüber gehörte. Als Dankeschön dafür hat der Veranstalter die Teams zu den Vorträgen eingeladen.
Am Samstag ging es schon mit dem ersten Vortrag wieder in die Biomechanik Stefan Stammer Osteopath Oggerswil, Schweiz referierte über die muskuläre Stabilität der Beinachse. Ursachen und Folgen in Bezug auf den Hufbeschlag. Er hat sehr deutlich gemacht wie eng die Arbeit der Hufschmiede mit der Physiotherapie verknüpft ist.
Es folgte der Beitrag von Volker Schmidt - Hufbeschlaglehrschmied - Bischoffen Er referierte über die Grundlagen und neuere Erkenntnisse bei dem Beschlag des chronisch kranken Hufrehe Patienten. Nach dem Vortrag stellte Uwe Lukas die Frage an die Teilnehmer: Wie groß ist das Interesse nach einer Veranstaltung die sich ausschließlich mit der Hufrehe befasst? Die große Mehrheit hatte Interesse daran.
Im Anschluss befasste sich Dr. K. Weitkamp, Pferdeklinik – Telgte - Deutschland mit der Frage: Welche biomechanischen und medizinisch möglichen Folgen haben die Fehlstellungen der Beckengliedmaße (O-beinig, X-beinig ) Er schilderte sehr eindrucksvoll und überaus kompetent das, je größer die Abweichungen umso höher die Wahrscheinlichkeit besteht das die Pferde frühzeitig Probleme mit dem Bewegungsapparat bekommen können
Ihm folgte Ulrich Wenger Hufbeschlagschmied aus der Schweiz Sein Thema war:Welcher Hufnagel ist für verschiedene Pferde, Hufeisen, Böden und Sportarten zu benutzen. Es war von ihm nicht anders zu erwarten ein perfekt gehaltener Vortrag der die verschiedensten Facetten der Hufnägel sehr genau erklärt hat. Der eine oder andere hat nun eine Erklärung dafür, warum mancher Beschlag besser oder der andere weniger gut hält.
Der nächste Referent, Uwe Lukas Hufbeschlagschmied, Warendorf – Deutschland Er erklärte die Wirkungsweisen von verbreiterter Hufeisenschenkel, Breitschenkel oder ein weit gelegtes Eisen an der Gliedmaße, welchen Einfluss hat dieser Beschlag auf die Hufform und Fußung. Seine Aussage machte klar, man soll und kann damit nicht die Verstellung bei einem erwachsenen Pferd verändern, aber das Pferd kann mit diesen Mitteln länger und besser gesund bleiben. „ Der Sinn von Hufbeschlag“
Kirstin Becker Fachtierärztin für Chiropraktik (Austria) Deutschland referierte zu dem Thema: „Der knifflige Patient“ Das Pferd geht klamm nachdem der Schmied da war – Ursachensuche abseits von Vernagelung und „zu kurz geschnitten“. Sie hat sehr ausführlich darüber gesprochen was alles während des Beschlages mit dem Pferd passieren kann, wo der Schmied wenig oder keinen Einfluss drauf nehmen kann.
Das Ziel dieser Veranstaltung ist mal wieder sehr deutlich geworden: Praxis und Forschung aus allen Bereichen rund um das Pferd finden in Olsberg zusammen und ergänzen sich gegenseitig. Verpflegung und Organisation der Veranstaltung war wie jedes Jahr in den bewährten Händen des Huf-aktiv Teams und es lief rund und reibungslos. Zum Schluss hat Uwe Lukas wie jedes Jahr noch zu einer Spendenaktion aufgerufen. Der Erlös in Höhe von „652,20 €“ wird der Behinderten Kindertagesstätte in Bigge Olsberg übergeben, zusammen mit den Pferdekopf und der Sonnenuhr von den Teams Dortmund und Giessen. Großen Dank an alle Spender, Hufschmiede wissen anscheinend sehr genau was „Gesundheit“ bedeutet. Die von der Firma Strohm gesponserte Reise zu einer Fortbildungsveranstaltung seiner Wahl hat Sascha Hubauer aus Bayern gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Schon mal vormerken: Voraussichtlicher Termin für das 12. Olsberger Hufbeschlagforum2011 15. – 17. September Titelthema: Die Facetten der Behandlung der chronischen Hufrehe
Hufbeschlaglehrschmied Alexander Schloss veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Firma Andreas Strohm Hufbeschlagartikel am Samstag, 21.8.2010, bereits zum zweiten Mal das Frankfurter Farrier Meeting (FFM) in Klein-Welzheim bei Seligenstadt im Raum Frankfurt am Main. Was 2004 als Versuch im kleinen Rahmen stattfand und dann erst mal nicht weiter verfolgt wurde, entwickelte sich in den letzten beiden Jahren zu einer beliebten Veranstaltung; so beliebt, dass dieses Jahr die Teilnehmerzahl begrenzt werden musste. Mehr als 80 Teilnehmer, doppelt so viele wie 2009, begleiteten die acht Referenten bei ihren theoretischen und praktischen Beiträgen.
Um den Nachwuchs besser zu fördern (Team für Wettkämpfe) führte der Vorstand im Rahmen der Bergischen Meisterschaft mehrere Gespräche.
Bei der Bergischen Meisterschaft sponserte der EDHV die Youngster Prüfung. Es wurden T-Shirts zur Verfügung gestellt, sowie das Startgeld für die deutschen Teilnehmer vom EDHV übernommen. Dies wurde von allen Teilnehmern und dem Veranstalter als sehr positiv aufgenommen. Um den Belangen des Nachwuchses in Zukunft noch besser gerecht zu werden, wurde Alexander Freiling vom Landgestüt Dillenburg zum Nachwuchssprecher ernannt. Er erklärte sich bereit diese Aufgabe zu übernehmen. So können Übungsschmieden, Lehrgänge usw. besser mit dem EDHV Vorstand abgestimmt und gefördert werden.
Vom 10. - 11. Juni fand in der Lehrschmiede Gießen, die von der EFFA durchgeführte EU Zertifizierung statt. Die Akkreditierungskommission, bestehend aus sechs Vertretern aus England, Schweiz, Frankreich und Deutschland, überprüfte dort die Prüfung zum staatlich geprüften Hufschmied. Die in Gießen durchgeführte Hufbeschlagprüfung hinterließ bei der Kommission einen durchwegs positiven Eindruck. Ob Deutschland zu den in Europa akkreditierten Ländern zählen wird, entscheidet die EFFA erst bei Ihrer nächsten Jahreshauptversammlung Anfang November in England. Der EDHV hofft auf ein positives Ergebnis, da dies ein wichtiger Schritt nach vorne ist. Für die tolle Arbeit und Ihr Engagement vor allem bei der Vorbereitung dieser Prüfung über mehrere Monate wurde die Lehrschmiede Gießen mit der EDHV Urkunde für besondere Verdienste ausgezeichnet.
Im Namen des gesamten Vorstandes an alle Helfer: VIELEN DANK!
Tabaluga Fire-Team - ein sensationelles Ergebnis f
Das im letzten Jahr ins Leben gerufene Tabaluga Fire Team, welches sich auf verschiedenen Messen mit dem „Kinderschmieden“ präsentierte, konnte mit Spenden aus den EDHV Fortbildungen, sowie großzügiger Spenden der Firmen Michael Puhl, Strohm, Mustad, Life Data Labs (Farrier’s Formular), PL Huftechnik, Das Hufeisen-Software für Hufschmiede und der Lehrschmieden Rickus und Gießen der Tabaluga Kinderstiftung einen vierstelligen Betrag für Therapeutisches Reiten zur Verfügung stellen. Im Namen der Kinder 1000 Dank für die tolle Unterstützung.
Informationen zum Projekt und Spendenkonto unter www.tabalugastiftung.de Weitere Spenden mit Stichwort ‚Kinderschmieden‘ sind herzlich Willkommen! ________________________________________________________________________________________________________________________
Shoemaking Event
Wieder hervorragend und kaum zu toppen, so die Teilnehmer und Steven Beane.
Am Freitag beganns morgens um 9.00 nach einer kurzen Begrüßung mit einem Warm up und dem letzten Herrichten der Werkzeuge und des Arbeitsplatzes. Als erstes wollte sich der Weltmeister einmal von dem individuellen persönlichen handwerklichen Können eines jeden Teilnehmers ein Bild verschaffen. Hierzu schmiedete Steven Beane zunächst ein regelmäßiges Vordereisen einmal vor, danach die Teilnehmer auch. Als nächstes galt es ein FalzVorder und ein Falzhintereisen gleichzeitig zu schmieden. Diese wurden dann vom Fachmann begutachtet und es gab reichlich Tipps zu dessen Verbesserung. Als dritte Aufgabe zeigte zunächst Steven Beane wie er ein Straight Bar Shoe (Schlußeisen) schmiedet, hierzu benutzte er Flachstahl 25x10. Danach die Teilnehmer . Hilfreich und professionell agierte nun Steven Beane von Amboss zu Amboss. Sichtlich begeistert und voll motiviert ging nun richtig die Post ab. Nach einer Kaffeepause folgte nun eine weiteres Vorschmieden des zweimaligen Weltmeisters. Ein Front Straight Bar Shoe aus 25x10 für einen fertig ausgeschnittenen Huf und ein lateral Extension Hindshoe ebenfalls für ein eingespannten und fertig ausgeschnittenen Hinterhuf. Steven zeigte hierbei worauf es ihm ankommt und erklärte die einzelnen Arbeitsschritte. Eigentlich wurde für diese Aufgabe 60/70 min veranschlagt, jedoch zeigte sich während des Schmiedens das der ein und andere deutlich mehr Zeit benötigen würde, und die erhielten sodann auch die jeweiligen Teilnehmer. Das Schmieden des ersten Tages endete um 20.30 (Zwangsweise, einige wollten jedoch nicht aufhören). Beim gemeinsamen Abendessen erzählten sich nun die Teilnehmer allerlei Ereignisse und stellten dem Weltmeister viele Fragen. Der Samstag (zweiter Tag) begann sehr pünktlich um 8.00 Uhr, wieder mit einem ausgiebigen Warm Up.
EDHV Fortbildungsveranstaltung in der Pferdeklinik an der Rennbahn Baden Baden
Am 19.06.2010 fand in der Pferdeklinik an der Rennbahn in Baden Baden eine Fortbildungsveranstal-tung des EDHV statt. Knapp 50 Personen nahmen diesen Termin wahr. Themenschwerpunkt war die Hufrehe. Nach dem Begrüßungskaffee eröffnete Paul Hellmeier die Veranstaltung. Er bedankte sich bei der Leiterin der Klinik Frau Dr. Ohnemus für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Als erste Referentin sprach Frau Dr. Barbara Oßwald über die Hufrehe - eine Krankheit, viele auslösende Faktoren. Anschließend referierte der an der Klinik tätige Hufschmied Andre Weber über therapieunterstützende Beschläge bei Hufrehe. Ein mehr als gelungenes Referat, das etwa 90 Minuten dauerte. An dieser Stelle nochmals Dank und Annerkennung aller Kollegen. Nach kurzer Kaffeepause referierte der 1. Vorsitzende des EDHV über Beschlagplätze, wobei auch im Anschluss an diesen Vortrag eine rege Diskussion unter den Teilnehmern ausgelöst wurde. Nach der Mittagspause begann der praktische Teil. Andre Weber zeigte den Teilnehmern wie ein Rehepferd mit aufschraubbaren Holzschuhen versorgt wird. Dieses Pferd wurde vor und nach dem Beschlag geröntgt. Ein an der Strahlspitze fixierter Reißnagel diente dabei zur genauen Feststellung des Abrollpunktes. Im Anschluss an den Praxisteil gab es eine Klinikführung durch Frau Dr. Ohnemus. Ein interessanter Tag endete mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen in der Klinik. Auch im nächsten Jahr soll wieder eine solche Veranstaltung in der Pferdeklinik an der Rennbahn stattfinden. Dies vereinbarten die EDHV Verantwortlichen und Frau Dr. Ohnemus. Nochmals besten Dank an alle.
P. Hellmeier 1. Vorsitzender EDHV ________________________________________________________________________________________________________________________
Fortbildungsveranstaltung an der Seehofklinik
EDHV Fortbildungsveranstaltung an der Seehofklinik in Dießen am Ammersee Dr. Rattenhuber
Am 17.7.2010 fand in der Seehofklinik in Dießen am Ammersee bei Dr. Rattenhuber eine EDHV Fort-bildungsveranstaltung statt. Themenschwerpunkt waren Fehlstellungen bei Fohlen und deren Korrekturmaßnahmen, sowie verschiedene Arten von Hufbeinbrüchen. Nach der Begrüßung und Vorstellen der Referenten durch den 1. Vorsitzenden des EDHV Paul Hellmeier referierte als erste Frau Dr. Matilda Holmar-Rattenhuber über Fehlstellungen beim Fohlen. Im Anschluss gab Uwe Lukas einen Einblick über die Korrekturmaßnahmen unter anderem mit Dallmer Produkten. Nach der Kaffeepause referierte Herr Dr. Georg Rattenhuber über verschiedene Arten von Hufbein-brüchen, sowie über die Maßnahmen (Hufbeschläge) bei solchen Verletzungen am Hufbein. Ein weiteres Referat hielt Paul Hellmeier über Beschlagplätze, bei dem er wie so oft einigen Kollegen aus der Seele sprach als es um die teils katastrophalen Arbeitsbedingungen in einigen Reitställen ging. Nach der Mittagspause wurde ein Fohlen mit Sehnenstelzfuß mit Dallmer-Klebeschuhen versorgt. Ein Dank an Uwe Lukas, der den praktischen Teil durchführte. Ein weiterer Dank an die Firma Neuper Hufbeschlagartikel München, die als Aussteller vor Ort war. Der Tag endete mit einem Ausflug ins nahe gelegene Kloster Andechs bei typisch bayerischet Art mit Schweinshaxn und ein oder zwei Maß Bier.
P. Hellmeier 1. Vorsitzender EDHV ________________________________________________________________________________________________________________________
Fortbildungsveranstaltung Telgte
EDHV Fortbildungsveranstaltung an der Tierklinik Telgte
Gut besucht war die EDHV Fortbildungsveranstaltung an der Tierklinik Telgte (NRW). Über 30 Teilnehmer fanden sich am Samstag, den 12. Juni 2010, in der Tierklinik Telgte zur genannten Fortbildung des EDHV ein. Nach einer Klinikführung durch Frau Dr. Hildegard Skowronek, begrüßte der 1. Vorsitzende des EDHV Paul Hellmeier die Teilnehmer und bedankte sich bei der Klinik für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Weiterer Dank ging an die Referenten, an die Austeller und an die Teilnehmer für Ihr zahlreiches Erscheinen. Der Theoretische Teil begann mit einem Vortrag von Frau Dr. Hildegard Skowronek von der Tierklinik über das Strahlbeinsyndrom und den Veränderungen an der tiefen Beugesehne. Nach der Anatomie ging es von den Symptomen, über die Diagnostik bis hin zur Therapie der Hufrollenerkrankung. Dieses umfangreiche Thema wurde hervorragend präsentiert und anschließend von den Teilnehmern angeregt diskutiert. Als zweites referierte der an der Tierklinik Telgte stationierte Warendorfer Hufschmied Uwe Lukas. Er gab einen Einblick in die verschiedenen Beschlagmöglichkeiten bei Hufgelenks- und Strahlbeinerkrankungen. Auch dieses Themengebiet erwies sich als sehr umfangreich und fand bei den Hufschmiedekollegen höchsten Zuspruch. Gerade durch seine gut 30 Jahre Berufserfahrung konnte Uwe Lukas verschiedene sinnvolle orthopädische bzw. Therapiebeschläge zu diesem Thema vorstellen. Auch hier ergab sich im Anschluss eine rege Diskussion. Nach der wohlverdienten Mittagspause begann der Praktische Teil des Tages. Nach der Beurteilung und Pflastertraben wurde das zu beschlagende Pferd geröntgt. Nach der Röntgendiagnostik wurden die Bilder ausgewertet und diskutiert. Der Beschlag für das Pferd wurde zwischen dem Hufschmied Uwe Lukas und der Tierklinik abgestimmt. Die Vordergliedmaßen wurden mit Equi-Librium Hufeisen der Firma Mustad beschlagen. Zusätzlich wurden PM Hufplatten und PM Hufpolster soft verwendet. Die Hintergliedmaßen wurden mit Eventer-Plus Hufeisen beschlagen. Nach erneutem Röntgen und Pflastertraben wurden auch diese Röntgenbilder begutachtet und diskutiert. Bei dem Pferd war eine erhebliche Statikverbesserung und Fußung festzustellen. Gegen 16 Uhr ging eine sehr interessante und qualitativ hochwertige Fortbildungsveranstaltung zu Ende. Gerade die Zusammenarbeit von Tierarzt und Hufschmied auf höchstem Niveau konnte an diesem Tag beobachtet werden. Zum Abschluss bedankte sich Paul Hellmeier nochmals bei allen Beteiligten und wünschte allen eine gute Heimreise.
Auf zu mehr Qualität – EDHV Mitglieder sind vorn dabei – es lohnt sich! P. Hellmeier
EDHV Fortbildungsveranstaltung an der Pferdeklinik Bargteheide Dr. med. vet. W. Jahn und Dr. med. vet. V. Sill
Am 5. Juni 2010 fand die dritte Fortbildungsveranstaltung der in diesem Jahr ins Leben gerufenen EDHV- Fortbildungsreihe statt. Veranstaltungsort war diesmal die Pferdeklinik Bargteheide in Schleswig Holstein. Die knapp 20 Teilnehmer wurden vom Organisator Torsten Becker und dem 1. Vorsitzenden des EDHV Paul Hellmeier begrüßt. Beide bedankten sich bei der Klinik für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Als erstes referierte Paul Hellmeier über die Notwendigkeit und Wirkung von Aufzügen am Hufeisen. Herr Dr. V. Sill hielt einen besonders für uns Hufschmiede wichtigen Vortrag darüber wie man ein Röntgenbild liest. Dabei ging er besonders auf die Probleme der Hufrolle, Hufknorpelverknöcherung und verschiedene Arten von Hufbeinbrüchen ein. Nach einer kurzen Kaffeepause referierte Frau Dr. N. Steenhuck über die Bildgebende Diagnostik bei Krankheitsprozessen im Hufbereich. Zum Abschluss des theoretischen Teils referierte Herr Dr. med. Esche vom Klinikum Hamburg über Pulsierende Magnetfeldtherapie. Dieser Vortrag war sehr sachlich und professionell und durchleuchtete besonders die verschiedenen Therapiemöglichkeiten bei Fissuren oder nach einer OP. Kurz vor der Mittagspause führte Herr Dr. V. Sill die Anwesenden durch die Klinik. Wobei insbesonde-re die im letzten Jahr neu errichteten Bereiche sowie die Vorführbahn und die Reithalle durch die einzigartigen Einrichtungen und Sauberkeit auffielen. Nach der Mittagspause begann der Praktische Teil, welchen T. Becker durchführte. Er zeigte einen Beschlag der Vordergliedmaßen mit Equi-Librium Eisen. die Hintergliedmaßen wurden mit Eventer-Plus durchgeführt. Die Materialien für die gezeigten Beschläge wurden wieder von der Firma Mustad zur Verfügung gestellt. Produktberater U. Lukas stellte wieder eine breite Palette an Mustad Hufeisen vor. Während des Beschlages wurde das Pferd mit einer Magnetfelddecke der Firma Medithera ein-gedeckt. Wobei auffiel, dass das Pferd sehr entspannt wirkte. Besonderer Dank gilt hier Herrn Böhmeke von KOMM-Consult für die Bereitstellung der Decke. Weiter waren die EDHV Fördermit-glieder LIFE DATA LABS (Farriers Formular – Karen Zetsche) und Kathmann Vital (Frau Mäter). Zum Abschluss sollte noch erwähnt werden, dass eine höhere Beteiligung von Verbandsmitgliedern an den Fortbildungsveranstaltungen wünschenswert ist. Insbesondere für die Vortragenden und die Kliniken für die zur Verfügung Stellung ihrer Räumlichkeiten, aber gerade um die eigene Fachkompe-tenz zu erweitern. Die Veranstaltungen finden über das ganze Bundesgebiet verteilt statt und jeder sollte im eigenen Interesse die Gelegenheit zur Weiterbildung beim Schopfe packen und an den für EDHV Mitglieder kostenlosen Veranstaltungen teilnehmen! Auf zu mehr Qualität – EDHV Mitglieder sind vorn dabei – es lohnt sich! P. Hellmeier
Fortbildungsveranstaltung des EDHV an der Lehrschmiede Robert Hof in Neuwied am 15. Mai 2010
Rund 20 Teilnehmer sowie einige Gäste folgten der Einladung des EDHV zur Fortbildungsveranstal-tung mit Grundlagenarbeit am Amboss in die Lehrschmiede Robert Hof in Neuwied (Rheinland-Pfalz). Gegen 9.30 Uhr begrüßte Paul Hellmeier – 1. Vorsitzender des EDHV - alle anwesenden Personen und bedankte sich bei Robert Hof für die Bereitstellung seiner Lehrschmiede. Auch lobte er die tolle Organisation durch Frau Juliane Knoblauch. Herr Robert Hof schloss sich den Worten von Paul Hellmeier an und begrüßte ebenfalls alle Gäste und lobte besonders die neue Aktivität des EDHV. Weiter betonte er, dass der EDHV mit rund 500 Mitgliedern zu einem sehr wichtigen und starken Verband herangewachsen sei. Nach viel Lob für den EDHV gab Robert Hof einen Abriss über die Geschichte seiner Lehrschmiede. Um die Gelegenheit zu nutzen war gleichzeitig „Tag der offenen Tür„ und Herr Hof zeigte allen Besu-chern die Räumlichkeiten der Lehrschmiede. Anschließend begann der praktische Teil „Grundlagenarbeit am Amboss„. Gut drei Stunden lang zeig-ten Bernd Remerscheid und Sascha Popp den Teilnehmern viele Tricks und Kniffe am Amboss. Zusätzlich bereicherte der englische Gast James Haigh, der gerade einen 14-tägigen Volontier-Aufenthalt bei Jürgen Gotthardt macht, die Arbeit am Amboss. Nach der Mittagspause begann der theoretische Teil. Uwe Lukas von Mustad stellte das von den Schweizern ausgearbeitete Lehrmittel E-Hoof vor. Hierbei ging er besonders auf die Exterieurbeurteilung ein. Anschließend zeigten Frau Knoblauch und Herr Hof auf ihrer Vorführbahn wie ein Pferd vor dem Be-schlag vorgeführt und beurteilt wird. Besonders groß war die Beteiligung der Händler und Aussteller: Friedhelm Leifeld, A. Strohm, Mustad und Handmade Store Germany. Vielen Dank hierfür. Gegen 16 Uhr endete eine sehr gelungene Veranstaltung. Unter den Hufschmiedekollegen und Kolle-ginnen herrschte ein toller Erfahrungsaustausch. Alle Beteiligten sprachen sich für die Fortsetzung solcher Veranstaltungen aus.
Das im vergangenen Jahr durch Paul Hellmeier ins Leben gerufene Tabaluga Fire-Team befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Neben dem sehr erfolgreichen Auftritt auf der Leipziger Messe, kam die Lehr-schmiede gießen auf die tolle Idee von Youngstern geschmiedeten Stücke zu versteigern. Auch die Firma Luwex unterstütze die Aktion, indem sie ein sehr exklusives Hufmesser zur Versteigerung be-reitstellte. Danke hierfür! Insgesamt kam so eine nicht unbeachtliche Summe für die Tabaluga-Kinderstiftung zusammen. Weitere Unterstützer sind hinzugekommen: Lehrschmiede Rickus und Farriers Formular. Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön für die bereits geleistete Unterstützung! Danke auch für die Unterstützung diese Aktion bei den EDHV Fortbildungsveranstaltungen. Info zum Therapeutischen Reiten unter www.tabalugastiftung.de Wollen auch Sie den EDHV beim Helfen mit dieser Aktion unterstützen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Vielen Dank im Namen der Kinder!
2. Fortbildungsveranstaltung im Polnischen Staatsgestüt Walewice
Circa 100 Kilometer von Warschau entfernt fand die 2. Fortbildungsveranstaltung des Sponsors Jhaha Hufbeschlag-Reitsportartikel im Polnischen Staatsgestüt Walewice statt. Die Veranstaltung zählte rund 60 Teilnehmer. am Samstag fand der theoretische Teil statt. Neben den polnischen Referenten wurden auch zwei deutsche Referenten eingeladen. Diese waren zum einen Herr Prof. Dr. Köhler, der zwei interessante Vorträge zum Thema „Fohlenhufkorrektur„ und „Verschiedene Arten von Hufbeinbrüche„ hielt. Zum anderen Paul Hellmeier, dieser referierte über „Die verschiedenen Arten der Zusammenhangstrennung der Hornkapsel„ und „Vorderbeschlag mit Zehenaufzug bzw. 2 seitlichen Aufzügen„. Der abendliche Erfahrungsaustausch zwischen den Referenten und polnischen Schmieden fand bei gemütlicher Atmosphäre (Spanferkel und Bier) statt Am Sonntagmorgen ging es gegen 9 Uhr weiter mit einer Demonstration von Jürgen Gotthardt (Handmadeshoe Store Germany). Er zeigte den polnischen Schmieden die Herstellung von handgeschmiedeten Hufeisen (Concave). Gegen 11 Uhr begann ein nationaler Wettkampf an dem 12 Hufschmiede teilnahmen. Es wurden jeweils zwei Vorderhufe mit Fabrikeisen beschlagen. Dabei war es den Teilnehmern freigestellt, ob sie kalt beschlagen oder einen Warmbeschlag machen wollten. Desweiteren wurde von den Teilnehmern noch ein Eagle Eye Wettbewerb durchgeführt. Eine Ehre für Herrn Hellmeier, dass er diesen Wettkampf richten durfte. Die polnischen Hufschmiede zeigten sich sehr engagiert und waren mit viel Eifer bei der Sache. Der Sieger erhielt neben tollen Preisen von den Sponsoren Jhaha Hufbeschlag-Reitsportartikel und Werkman eine Einladung zum Münchner Hufsymposium 2011. In gemütlicher Runde endete der zweite Tag einer sehr schönen Polenreise und bevor es am Montag zum Flughafen ging, wurde noch eine vorbildliche Dressuranlage besucht. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die tolle Einladung.
Nach langer Planungs- und Bauphase lud das Team der TGZ-Lahr zum Tag der offenen Tür ein. Am Samstag, den 29. Mai 2010 begrüßten die Tierärzte Dr. Roman Braun und Dr. Wolfgang Lauer die Gäste in historischem Ambiente, wo schon vor mehr als 100 Jahren Pferde ihre Bahnen zogen. Zur Wilhelminischen Kaiserzeit wurde das bestehende Gebäude des Tiergesundheitszentrums 1897als Exerzierhalle des Infanterieregiments Nr. 169 erstellt. Zudem wurde es als Reithalle für Offiziere genutzt. Aus der alten Exerzierhalle ist nun eine hochmoderne Tierklinik entstanden. Nach der offizi-ellen Eröffnung ging es zur Klinikführung, wobei das Team der TGZ Lahr den geladenen Gästen die neu entstandenen Räumlichkeiten zeigte. Nach der Mittagspause begann der theoretische Teil des Tages. Gegen 13 Uhr referierte Frau Dr. med. vet. May Reininghaus über Magengeschwüre bei Pfer-den. Es folgten weitere Vorträge von Dr. Ben Sykes aus Australien über Koliken, sowie von Dr. med. vet. Markus Wilke über Gelenksspiegelung und chirurgische Therapie der oberen Atemwege. Der EDH bedankt sich bei dem TGZ Lahr für die Einladung. Bei interessanten Gesprächen mit dem TGZ Lahr wurde für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit beschlossen. So wurde für das kommende Jahr eine EDHV Fortbildungsveranstaltung im TGZ Lahr ins Auge gefasst. Der Tag der offenen Tür in Lahr konnte der EDHV auch zur Gewinnung neuer Mitglieder nutzen. Der EDHV wünscht dem Tiergesundheitszentrum in Lahr für die Zukunft alles Gute und freut sich auf eine angenehme Zusammenarbeit.
Mit einer erfolgreichen ersten Veranstaltung am 8. Mai startete die Fortbildungsreihe 2010 des EDHV. Die Fortbildungsveranstaltungen finden bundesweit an verschiedenen Orten statt, um möglichst vielen den Besuch der Veranstaltungen zu ermöglichen.
Ca. 20 Teilnehmer fanden sich am Samstag gegen 9.30 Uhr in der Tierklinik Lüsche ein. Nach einem frischen Kaffee und kurzem Kennenlernen begrüßte Paul Hellmeier als 1. Vorsitzender des EDHV die Gäste und bedankte sich bei insbesondere bei Herrn Dr. Tim Steinberg und Frau Siemers für die Bereitstellung der Räumlichkeiten der Tierklinik Lüsche. Die Fortbildung startete mit einem interessanten Vortrag von Herrn Dr. T. Hoppe über Hufgelenkserkrankungen. Anschließend referierte Paul Hellmeier über Beschlagsplätze. Wobei er einigen Kollegen aus der Seele sprach als er die in verschiedenen Stallungen teils katastrophalen Zustände, um einen ordentlichen Beschlag durchzuführen, bemängelte. Ein Referat über die Anatomie des Fesselgelenks sowie chirurgische Behandlungen hielt Dr. Tim Steinberg. Frau Martina Mäter von der Firma Kathmann Vital trug weitere Rehabilitationsmaßnahmen bei Fesselträgererkrankungen vor. Sie ging z.B. auf den Einsatz des Aqua Trainers, ein Laufband im Wasser, ein. Im Anschluß an die Vorträge wurden interessante Diskussionen geführt.
Nach der Pause ging es dann zu den Praktischen Demonstrationen, die von P. Ogrizovic, dem 2. Vorsitzenden des EDHV, durchgeführt wurden. Dabei wurden zwei Pferde jeweils vorne beschlagen. die Firma Mustad stellte dabei sowohl die Hufeisen (EQUI-LIBRiUM) und Nägel als auch die raspeln.
Uwe Lukas war für die Firma Mustad mit einem Stand vertreten und zeigte deren breite Produktpalette der verschiedenen Hufeisen, Raspeln und Nägel. Die Veranstaltung endete gegen 16 Uhr. Diese wurde von allen Seiten gelobt, sowohl was die Organisation angeht, als auch, dass der Verband seinen Mitgliedern solche Veranstaltungen kostenlos an-bietet. Dabei sollte auch noch erwähnt werden, dass es sich um eine FN-anerkannte Fortbildungsmaßnahme handelt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Hufschmiede, Nordhuf und natürlich an alle Sponsoren, die es möglich machten diesen Weltrekord aufzustellen „Am Anfang dachte ich, die spinnen“
Knapp 3.000 Hufeisen, 20 Hufschmiede mit Schweißanzügen von Kübler, 160 kg Schweißdraht und sechs MIG/MAG-Schweißgeräte – das sind die Zutaten mit denen man einen spektakulären Weltrekord aufstellen kann. Auf der Messe „HansePferd“ wurde in nur 2,5 Tagen der Hamburger Michel im Maßstab 1:20 „nachschweißt“ und damit ein neuer Weltrekord aufgestellt. Ausgedacht hat sich das Ganze der Erste Deutsche Hufbeschlagschmiede Verband e.V., der bei diesem Großprojekt unter anderem von der REHM GmbH & Co. KG Schweißtechnik und der Firma Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG unterstützt wurde.
Mitte April ließen die Hufschmiede in den Hamburger Messehallen der „HansePferd“ zur Abwechslung mal nicht die Eisen, sondern die Schweißgeräte glühen. Um den Michel „nachzuschweißen“, wurden anhand von Schablonen zunächst einzelne Teile des Bauwerks, aus Hufeisen gefügt. Später wurden die Einzelteile dann zum Gesamtmichel verschweißt. Insgesamt wurden an jedem Hufeisen 3 bis 4 Schweißpunkte gesetzt und 2.779 einzelne Glücksbringer mit 3 bis 4 cm langen Schweißnähten aneinandergefügt. Ein prüfender Blick, ob das Teil der Vorlage entspricht, okay?, dann aber los zum Schweißen, denn die Zeit drängt. H.-P. Schmid und Leiter des Weltrekordversuchs: „Bei uns wurde an drei Schweißplätzen gleichzeitig geschweißt, am vierten Schweißplatz wurden die einzelnen Teile dann aneinander gefügt. Es waren jederzeit rund 15 bis 20 Mann mit Schweißen und Zubringerarbeiten beschäftigt.“
Dabei erwiesen sich neben den Hufschmieden sechs Hochleistungsschweißgeräte von REHM als extrem belastungsfähig. Das Unternehmen hatte exklusiv für den Weltrekordversuch vier wassergekühlte SYNERGIC.PRO2 350-4 W und zwei wassergekühlte SYNERGIC.PRO2 350-4 WS zur Verfügung gestellt. Werner Essich, Marketing-Manager bei REHM: „Ganz ehrlich, am Anfang dachte ich, die spinnen, aber dann haben mich die Hufschmiede mit ihrer Idee überzeugt, unsere Schweißgeräte plus Zubehör für dieses Großprojekt bereit zu stellen.“ REHM legte noch eins drauf und sponserte ebenfalls das Zubehör, darunter 160 kg Schweißdraht, und trug so insgesamt mit rund 2 t Ausrüstung zum Weltrekord bei. 3M lieferte die Speedglas Automatikschweißhelme für die fleißigen Hufschmiede.Tag für Tag, Hufeisen an Hufeisen und immer mit den Schweißgeräten in der Hand quälten sich die Weltrekordler, während sich das Publikum neugierig an den Rand der Weltrekord-Arena drängte, um einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Als der untere Teil des Kirchenmodells fertig war, wurde separat der Kirchturm „nachgeschweißt“ und anschließend die Kirchturmkonstruktion per Kran auf den Unterbau gehoben und fixiert. Am Nachmittag des 18. Aprils war es dann endlich soweit: der Hamburger „Michel“ – das Wahrzeichen der Hansestadt – stand und die Aktion wurde vom Notar als Weltrekord bestätigt.
Auch im Maßstab 1:20 ist der geschweißte „Michel“ immer noch riesig: 6,75 m hoch, 2,50 m breit und 3,55 m lang. Werner Essich: „Unsere SYNERGIC MIG/MAG Geräte sind echte Kraftpakete, die solchen Dauerbelastungen gewachsen sind. Mit höchster Einschaltdauer, einfacher Handhabung und leichter Manövrierbarkeit haben sie einen wichtigen Beitrag zu diesem ungewöhnlichen Weltrekord geliefert.“ Noch auf der Messe wurde das Rekordwerk verkauft, der Erlös geht an einen gemeinnützigen Zweck.
Am Schmiedetreffen in Dillenburg nahmen 38 Schmiede und Lehrlinge teil. Uwe Lukas und Volker Schmidt garantierten durch ihre Vorträge einen interessanten Nachmittag. Lukas, neuer Frontmann der Firma Mustad in Deutschland, stellte einerseits die Produkte vor, machte aber auch auf einzelne Schwächen aufmerksam...
Am Schmiedetreffen in Dillenburg nahmen 38 Schmiede und Lehrlinge teil. Uwe Lukas und Volker Schmidt garantierten durch ihre Vorträge einen interessanten Nachmittag. Lukas, neuer Frontmann der Firma Mustad in Deutschland, stellte einerseits die Produkte vor, machte aber auch auf einzelne Schwächen aufmerksam...
Zum dritten Mal fand die Prüfung zum Hufbeschlaglehrschmied in der Lehrschmiede für Klinik für Pferde in Gießen statt…
Nach fleißigen 3 Monaten fand für unsere angehenden 4 Lehrschmiede Mitte März endlich die entscheidende Prüfung statt. Man kann sagen, der Fleiß und die Mühe haben sich gelohnt, denn Philipp Striebinger, Bernd Niehoff, Alexander Schloss und Martin Weiß zeigten sich an den Prüfungstagen in guter Form und wir freuen uns mit Ihnen, dass sie die Prüfung erfolgreich ablegten. Wir gratulieren und möchten Euch sagen, dass wir eine gute Zeit mit Euch hatten.
Viel Erfolg weiterhin wünscht Euch das Team der Lehrschmiede Gießen
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Bericht über die Vorträge vor der JHV 2010
Am nördlichen Zipfel der Rhön, im Biosphärenreservat in Hohenroda fand dieses Jahr die Jahreshauptversammlung des EDHV statt. Der Tagungsort war extra so zentral gewählt worden, dass eine möglichst gleiche Fahrtstrecke aus dem Norden wie aus dem Süden vorlag.
Am Freitagabend reisten bereits etliche der Teilnehmer an und tauschten bei guten Speisen und heimischen Getränken Neuigkeiten rund um Beruf und Hobby aus.
Der Samstagmorgen begann entweder früh oder später mit dem Kampf am Morgenbuffet, vor dem sich regelrechte Schlangen bildeten. Im Tagungsraum „Offenbach“ wurde alles aufgebaut für die Vorträge am Vormittag und die Abstimmungen und weiteren Vorträge am Nachmittag. Das Equipment im Raum bot alle Finessen: doppelte Beamer mit zwei Leinwänden, Rednerpult und Akustikanlage. Jedoch konnten sich alle gut auch ohne Transistorverstärkung verständlich machen.
Der EDHV Präsident leitete die Vorträge ein und stellte die Dozenten vor, eine Novität auf der EDHV-Jahresversammlung:
Zunächst begann der Unternehmensberater Herr Mack mit seinem Vortrag: „Der Hufschmied und die Internationale Finanzkrise“. Ein Vergleich des Stundensatzes mit Kfz-Mechanikern und Schlüsseldiensten machte den Steigerungsbedarf des Hufschmiedes klar. Ansonsten stände auf seinem Grabstein „er hat immer den besten Preis gemacht“. Er betonte, dass die Hufschmiede, die Gelegenheit zu diesen Vorträgen nutzen, nicht die finanziell Bedrängtesten seien. Vor allem für Letztgenannte seien solche Weiterbildungen wichtig. Er stellte heraus, dass eine vernünftige Kostenplanung notwendig sei, um kostendeckend zu arbeiten. Hierfür teilte er Excel-Sheets zur Kostenbestimmung aus. Der Vortrag wurde abgerundet durch einen humoristischen Blick auf Unternehmer, deren Außenstände weite Kreise ziehen.
Im Anschluss zeigte Herr Wolfgang Schulz seinen Vortrag „Neues Werkzeug für den Hufschmied“. In diesem veranschaulichte er die Nutzung des Computers und passender Software für den praktischen Einsatz beim Hufschmied. Es wurden verschiedene Hilfsmittel in Vergleich gesetzt und der Schwerpunkt auf Zeitoptimierung gelegt. Eine anschließende Live-Demo zeigte, wie eine Rechnung inkl. Hufprotokoll in unter 2 Minuten erstellt wird. Der Vortrag und eine Demoversion lassen sich auf der Webseite www.dasHufeisen.de herunterladen.
Nach der Mittagspause fand die Abstimmung statt, bei der der bisherige Vorstand in seinem Amt bestätigt wurde.
Hufschmied Jürgen Gotthardt berichtete von seiner Ausbildung in Großbritannien, wodurch er inzwischen flüssiges Englisch spricht und zwei aufbauende Studiengänge absolviert. Er steht kurz vor seiner Prüfung mit Abschluss CPD Foundation Degree.
Perspektiven für die Zukunft wurden konstruktiv ausgetauscht und alle Teilnehmer beschlossen das Wochenende mit einem optimistisch erwartungsvollen Blick auf das kommende Jahr.
Vom 05. – 07.02.2010 fand in Bordeaux die Europameisterschaft 2010 der Hufbeschlagschmiede statt. Aufgrund des Neueintritts des BVM bestand die deutsche Mannschaft aus je 2 Teilnehmern des EDHV und des BVM. Die Qualifikation für den EDHV fand bei der Bergischen Meisterschaft im September statt. Für den EDHV haben sich Hans Stegmeier und Matthias Rahmann qualifiziert. Der BVM schickte ohne Qualifikationsvorentscheidung Günter Bosl und Bernd Schottmann (auch EDHV-Mitglied) zur EM. Es herrschte ein guter kollegialer Teamgeist und die Wettkämpfer konnten sich mit guten Gesamtplatzierungen im Mittelfeld etablieren. Hans Stegmeier konnte sich mit einem 3. Platz in der „Eagle-Eye“ Prüfung sogar vor den EM-Gewinnern platzieren. Die EDHV-Wettkämpfer konnten durch ein gesamteinheitliches Erscheinungsbild den EDHV in Europa würdig vertreten. Bei der EM wurden sehr gute Kontakte zu den Wettkämpfern der vorderen Plätze geknüpft, die gerne bereit sind in Deutschland Workshops durchzuführen. Geeignete Durchführungsorte bitte bei Martin Haußer, Paul Hellmeier oder der Geschäftsstelle des EDHV anmelden.
On the website of the EFFA European Championships of Farriery 2010 you will can find all the results and an extract of the official video: